Kinder lieben Tiere. Ob Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen oder Schildkröte – fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein eigenes Haustier. Wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, kann das für alle Beteiligten sehr bereichernd sein und einen positiven Effekt auf das Selbstwertgefühl und Sozialverhalten der Kinder haben. Gleichzeitig kann es aber auch in der Familie Stress geben, wenn die Versorgung des Vierbeiners nicht „wie geplant” läuft. Wenn die Kinder plötzlich keine Lust mehr haben, die anfallenden Aufgaben rund ums Haustier zu erledigen und Absprachen nicht eingehalten werden. Doch Ärger und Enttäuschung lassen sich sowohl bei Eltern als auch bei Kindern deutlich reduzieren – wie das gelingt, darum geht es in dieser Podcast-Folge.

Wenn Kinder vermehrt beißen oder anderes „aggressives Verhalten” zeigen, sind Eltern häufig ratlos. Denn besonders, wenn sich dieses Verhalten gegen andere Menschen, vor allem gegen andere Kinder richtet, stehen Eltern unter einem enormen Druck, das „Problem” schnell lösen zu müssen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine deutliche Grenzüberschreitung und um ein Verhalten, das andere Menschen verletzen kann. Darüber hinaus reagieren Außenstehende häufig vorwurfsvoll und verurteilend aufs Beißen, was die Eltern zusätzlich stressen kann.

Musik macht Kinder stark. Musik kann innerhalb von Sekunden unsere Stimmung verändern, denn sie hat einen emotionalen und physiologischen Effekt auf uns. Und sie kann – in Kombination mit entsprechenden Songtexten – dabei helfen, belastende Glaubenssätze loszuwerden und durch Affirmationen zu ersetzen, die das Selbstvertrauen unserer Kinder stärken und ihnen neue Kraft schenken.

Stillen will gelernt sein. Auch wenn es die natürlichste Art ist, ein Baby zu ernähren, klappt es nicht immer problemlos. Sowohl beim Stillstart als auch im weiteren Verlauf einer Monate oder Jahre andauernden Stillbeziehung können immer wieder Unsicherheiten, Ängste oder Schmerzen auftreten, die nach professioneller Unterstützung schreien. Dennoch starten noch immer viele Frauen nahezu uninformiert in die Stillzeit.

Ausnahmezustand – Die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland und die Maßnahmen zu deren Eindämmung stellen viele Familien vor ungeahnte Herausforderungen. Existenzielle Ängste sind in diesen Tagen allgegenwärtig: Die Angst um die eigene Gesundheit oder die der Angehörigen – besonders, wenn sie zu einer der Risikogruppen gehören. Die Sorge, dem wochenlangen Spagat zwischen dauerhafter (Klein-)Kinderbetreuung und Homeoffice nicht gewachsen zu sein. Die Angst um den Job als Angestellte(r) oder um die Einkünfte als Selbstständige(r) oder Firmeninhaber(in). Und die Ungewissheit, was die nächsten Wochen und Monate noch für uns bereit halten werden.

Schuldgefühle sind bei Eltern, besonders bei Müttern, leider weit verbreitet. Aber auch Kinder können unter Schuldgefühlen leiden, die zum Beispiel durch das Verhalten ihrer Eltern ausgelöst werden. Das muss gar nicht bewusst geschehen, sondern kann sich unbeabsichtigt ganz nebenbei einschleichen. Und wird häufig erst erkannt, wenn daraus größere Konflikte entstehen oder sich bereits Verhaltensauffälligkeiten beim Kind zeigen.

Stillstand ist der Tod?! Jedenfalls heißt Leben für mich Veränderung. Und in meinem Leben passieren gerade wahnsinnig viele Veränderungen. Daraus ergeben sich wundervolle neue Chancen – genauso wie schmerzhafte Erfahrungen. Was genau mich gerade beschäftigt, welche Veränderungen bei mir in diesem Frühling anstehen und welche Einstellung ich gegenüber Veränderungen im Allgemeinen habe, darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge.

Cybermobbing im WhatsApp-Klassenchat, Sexting, Cybergrooming – erschreckende Phänomene, die für Kinder und Jugendliche vor rund 20 Jahren noch gar nicht existierten, sind heute leider allgegenwärtig. Wie die JIM-Studie 2018, eine Basisuntersuchung zur Mediennutzung 12- bis 19-jähriger des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt, verfügten zu diesem Zeitpunkt bereits 97 Prozent der Jugendlichen über ein Smartphone. Und mit dem Zugang zu sozialen Medien wie WhatsApp, YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und Co. besteht auch jederzeit die Gefahr, Opfer von z. B. Cybermobbing oder Cybergrooming zu werden oder unbeabsichtigt in Kontakt mit gewaltverherrlichenden oder pornografischen Inhalten zu kommen. Betroffene Kinder und Jugendliche trauen sich häufig aus Scham oder Angst vor Unverständnis nicht, sich ihren Eltern oder anderen Erwachsenen anzuvertrauen. Eine Herausforderung, der sich die bundesweite Beratungsplattform JUUUPORT seit 2010 mit in einem Peer-to-Peer-Projekt annimmt: Denn auf JUUUPORT helfen sich Jugendliche gegenseitig, wenn sie Probleme im oder mit dem Internet haben. Derzeit beantworten 30 ehrenamtliche „Scouts” die anonymen schriftlichen Anfragen der betroffenen Jugendlichen. Und das kostenlos und unkompliziert.

Hast du das Gefühl, dass dein Kind in der Schule nicht zurecht kommt? Oder sagt es sogar von selbst, dass es nicht mehr zur Schule gehen möchte? Wenn dein Kind so etwas äußert, solltest du es immer ernst nehmen. Erst, wenn es sich sicher und mit all seinen Gefühlen angenommen fühlt, wird sich dein Kind dir komplett öffnen. Und das ist die Grundlage dafür, überhaupt eine Lösung zu finden. Die Gründe dafür, warum sich dein Kind in der Schule nicht wohl fühlt, können vielschichtig sein: In dieser Podcast-Folge widme ich mich den gängigsten Gründen dafür, dass dein Kind in der Grundschule nicht zurecht kommt – und gebe dir auch ein paar Ratschläge an die Hand. Im Fokus steht dabei immer die Beziehung zu deinem Kind. Dein Kind braucht das Gefühl, dass du zu ihm stehst. Dass es immer einen Ausweg gibt und es nicht alleine nach einer Lösung suchen muss.

Macht es dich nervös oder wütend, wenn dein Kind sich häufig nicht entscheiden kann oder möchte? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter überhaupt in der Lage sind, ausschließende Entscheidungen zu treffen und im Kleinkindalter zu viele Auswahlmöglichkeiten zu Überforderung und Wutausbrüchen führen können, spielt auch der Persönlichkeitstyp eine große Rolle. Ein Grund, in dieser Podcast-Folge mal einen Exkurs zu meinen vier Tiertypen Schaf, Wolf, Eichhörnchen und Kakadu zu machen. Jeder von uns, egal ob Erwachsener oder Kind, trägt Anteile aller vier Tiertypen in sich – jedoch in unterschiedlicher Ausprägung. In der Regel sind bei jedem zwei der Typen dominant.

Ja, die Verbildlichung mit dem Druckabfall im Flugzeug und die Frage, wem man in diesem Fall zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen sollte, setze ich häufig und gerne ein, wenn es um Selbstaufopferung und Selbstfürsorge geht. Deswegen heute mal zur Abwechslung nicht ;) Doch es ist und bleibt eine Tatsache: Selbstfürsorge ist gerade für Mamas und Papas so enorm wichtig. Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere Menschen da sein und sich liebevoll um seine Kinder kümmern. Weil es aber ganz besonders Müttern häufig so schwer fällt, ihre Bedürfnisse vorne an zu stellen und dafür zu sorgen, dass ihr eigener Akku mal wieder mindestens auf 70 Prozent Ladung kommt und sich nicht nur im Reservebereich à la „Bitte aufladen, sonst schaltet Ihr System bald ab.” bewegt, widme ich diesem Thema mal wieder eine Solo-Folge.

Welche Mama kennt es nicht? Das ewige schlechte Gewissen. Bleibst du lange bei deinem Kind zuhause und wird dir das „nur Mamasein” auf Dauer zu viel, hast du ein schlechtes Gewissen dafür, dich so zu fühlen und dir mehr Zeit ohne Kind zu wünschen. Und auch wenn du (früh) wieder arbeitest, weil es dir wichtig ist, einen Ausgleich zum Mamasein zu haben und dir dein Job Freude bereitet (oder auch weil es finanziell gar nicht anders möglich wäre), bleiben da häufig diese Zweifel: „Bin ich überhaupt genug für mein Kind da?”. Und das ist ja bei weitem nicht die einzige Frage, an der sich viele Mütter den Kopf zerbrechen. Auch abseits von „berufstätig oder nicht – und wenn ja, wie viel?” gibt es so viel zu entscheiden und abzuwägen. Was vielen Mamas fehlt und wonach sich auch einige sehnen, ist ein Stück Leichtigkeit. Und die Sicherheit „eine gute Mutter zu sein” – auch wenn der Alltag sich für sie chaotisch anfühlt und sie manchmal das Gefühl haben, gerade so gar nichts im Griff zu haben.