In der Schule gelten für Kinder andere Regeln als zuhause. Und in deinem Unterricht gelten für deine Schüler vielleicht andere Regeln als bei anderen Lehrern im Kollegium. Wirst du von deinen Schülern manchmal damit konfrontiert, dass in deinem Unterricht bestimmte Dinge nicht erlaubt sind, die für Kollegin Schmitt vielleicht okay sind? Oder hast du häufig mit Schülern zu tun, die die Schulregeln oder deine Klassenregeln absichtlich missachten? Wie gehst du mit solchen „Regelbrechern” um?

Gute Gefühle, schlechte Gefühle – in diesen Kategorien zu denken, wurde den meisten von uns von klein auf beigebracht. Viele von uns haben noch von ihren Eltern gelernt, die sogenannten „bösen Emotionen” wie Wut oder Angst zu unterdrücken. Doch gibt es sie wirklich, diese falschen oder schlechten Gefühle? Oder sind nicht alle Gefühle irgendwie „richtig“? Eines ist jedenfalls unstrittig: Unsere Emotionen können eine ganze Herde von Mückenelefanten zusammentrommeln und unser Zusammenleben als Familie immer wieder auf den Kopf stellen …

Soziale Medien boomen – nicht nur auf dem Schulhof. Dass das, was viele Kinder in ihrer Freizeit an Smartphone, Tablet und Co. treiben, nicht nur Spielerei oder sinnloser Zeitvertreib ist, sondern auch viele neue Berufsbilder mit sich bringt, ist vielen Eltern und Lehrern überhaupt nicht bewusst. Tatsache ist: Mit YouTube, Facebook, Instagram und Online-Gaming lässt sich genauso professionell Geld verdienen wie in jedem anerkannten Ausbildungs- oder Studienberuf. Das beweist auch mein Gast in diesem Bildungsspirit-Interview:

Fällt es dir manchmal schwer, die Reaktionen deiner Schüler in für sie stressigen Situationen zu verstehen? Du kennst sie bestimmt auch: Schüler, deren innerer Wachhund ständig auf Habachtstellung ist und die sich ständig angegriffen fühlen – von Mitschülern aber auch von dir als Lehrer. Kinder, die mit stressigen Situationen in der Schule überfordert sind und in den Fluchtmodus gehen. Und Schüler, die ruckzuck beleidigt sind und deren innere Stimme „Sofort totstellen!” befiehlt. Aufschluss über diese Verhaltensweisen gibt dir das Gehirnmodell, das ich dir in dieser Folge der Bildungsspirit-Kurzimpulse vorstelle.

Eifersucht ist ein Gefühl, das unter Geschwisterkindern ziemlich verbreitet ist. Selbst Geschwister, die sich eigentlich nahestehen und mögen, fühlen sie sich in manchen Situationen von den Eltern benachteiligt, vernachlässigt oder sogar weniger geliebt als ihr Bruder oder ihre Schwester. Bereits mit der Geburt eines Geschwisterkindes geht der „Konkurrenzkampf” um Mamas und Papas Aufmerksamkeit los, der sogar weit über die Pubertät hinaus anhalten kann. Eltern fühlen sich häufig innerlich zerrissen und empfinden einen großen Druck, jedes seiner Kinder genau gleich zu behandeln. Doch seien wir mal ehrlich – wer schafft das schon?! Und ist das überhaupt sinnvoll und erstrebenswert?

Dr. Nils Altner ist Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler am Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universität Duisburg-Essen. Als Achtsamkeits- und Mind-Body-Instrukteur forscht und unterrichtet der zweifache Vater zu den Schwerpunkten Achtsamkeit und Gesundheit sowie freudvollem Lernen bei Kindern und Erwachsenen. Mit seinem Modellprogramm „Achtsamkeit in der Schule” an 21 Solinger Grundschulen konnte die Achtsamkeit von Schülern und Lehrern erfolgreich gestärkt werden. Dr. Altner verfolgt mit seinen Forschungsprojekten sowie seinen Büchern und Seminaren unter anderem das Ziel, Bildungseinrichtungen zu freudvollen Orten zu machen, an denen sich Menschen gerne aufhalten, um in einer angstfreien Umgebung entspannt lernen und ihre Potentiale entfalten zu können.

Kakadus sind verspielt und benötigen viel Abwechslung, um sich in der Schule wohlzufühlen. Wenn den Kakadu-Kindern in deiner Klasse langweilig wird, üben sie sich in Widerstand. Damit es dir als Lehrer leichter gelingt, einen guten Zugang zu diesem Schülertyp zu bekommen, gebe ich dir mit diesem Bildungsspirit Kurzimpuls-Clip ein paar wertvolle Tipps und Tricks an die Hand.

Ein Kleinkind kann seine Eltern doch nicht ernsthaft so provozieren, dass ihnen „die Hutschnur platzt” – oder doch?! Wenn wir mal ganz ehrlich sind, wird nahezu jeder Elternteil in unentspannten Zeiten schon einmal an einen Punkt gekommen sein, bei dem er sich wirklich „beherrschen” musste, weil der Wutanfall seines Kindes jede Menge unangenehme Gefühle bei ihm ausgelöst hat. Gefühlte tausend Mal hatte man es doch schon besprochen und ausdiskutiert – und jetzt trödelt es wieder nur rum, obwohl man selbst ganz dringend zur Arbeit muss. Es schreit und wütet, weil das Puzzle einfach nicht bis zum Nachmittag warten kann. Nicht selten begleitet von Hauen oder Kratzen, wenn Mama oder Papa sich schließlich „durchsetzen”, das Kind gegen seinen Willen anziehen und in die Kita bringen. Manchmal könnte man … Stopp! Genau an diesem Punkt setze ich mit der heutigen Podcast-Folge an.

Ein dauerhaft erhöhtes Stresslevel, ständige Ruhelosigkeit, chronische Übermüdung und letztlich ein Zusammenbruch in der Schule – für die Lehrerin und zweifache Mutter Anja Schepers geht plötzlich nichts mehr. Akku leer. Zu lange hat sie die Warnsignale ihres Körpers überhört, der ihr bereits mehr als deutlich gezeigt hatte, dass sie einfach ausgebrannt war. Erst ein aufmerksamer Mediziner, den sie eigentlich wegen einer Routine-Untersuchung aufsucht, erkennt ihren totalen Erschöpfungszustand und zieht die Notbremse. Fünf Monate schreibt er sie schließlich krank – für Anja Schepers der erste wichtige Schritt raus aus dem Teufelskreis, in dem sie sich jahrelang gefangen fühlte.

Eichhörnchen brauchen eine sichere Höhle. Ordnung, Struktur und bekannte Rituale geben den Eichhörnchen unter deinen Schülern die Sicherheit, die sie benötigen, um sich in der Schule wohlzufühlen. Auch wenn Eichhörnchen eher zu den ruhigeren Kindern gehören, können ihr Misstrauen sowie ihre Neigung zu Abgrenzung ihre Lehrer ganz schön fordern. Wie du mit den herausfordernden Eigenschaften dieser Schüler entspannt umgehen kannst, dafür gebe ich dir in diesem Bildungsspirit Kurzimpuls-Clip Tipps und Tricks an die Hand.