Eine große Herausforderung für alle Lehrer: In der Schule treffen viele Kinder mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeitstypen aufeinander. In meinem letzten Kurzimpuls-Clip habe ich bereits die verschiedenen Tiertypen kurz vorgestellt: Die einen Schüler sind sensible Schafe – dazu gesellen sich immer auch kleine Wölfe, Kakadus und Eichhörnchen. In den nächsten Wochen gebe ich dir Tipps und Tricks für einen professionellen und gleichzeitig entspannten Umgang mit jedem der vier Schülertypen in deiner Klasse. Heute starten wir mit Tiertyp 1, dem Schaf.

Smartphone, Tablet, PC und Spielekonsole sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Soziale Medien wie Facebook, YouTube und Instagram spielen auch im Leben unserer Kinder eine zunehmende Rolle. Als Eltern fühlen wir uns verantwortlich dafür, wie unsere Kinder mit diesen Medien umgehen, stellen Regeln auf und kontrollieren sie. Das alles birgt eine Menge Mückenelefanten-Potenzial – denn nur weil wir der Meinung sind, es sei nun aber wirklich mal genug, heißt das noch lange nicht, dass unsere Kinder das genauso sehen …

BILDUNGSSPIRIT veröffentlicht jede Woche neue Impulse in Sachen Bildung und Schule. Impulsgeber sind unter anderem engagierte Lern- und Bildungsexperten, Gesundheits- und Präventionscoachs, Lehrer und Eltern, aber auch Schüler, die in inspirierenden Interviews von ihren persönlichen Schulerfahrungen, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und ihren Visionen von der Schule der Zukunft berichten. Die heutigen Impulse gibt der Anti-Gewalt-Trainer und Präventionscoach CARSTEN STAHL – erfahre in diesem mitreißenden Interview, wozu er unter anderem Heidi Klum und Manuel Neuer öffentlich herausfordert.

Du bist Lehrer und hast im Schulalltag häufig mit Konflikten unter Schülern zu tun? Gelingt es dir nur mit großer Mühe, die Schüler mit deinen Unterrichtsmethoden zu erreichen? Dauerstress und Klassenkampf sind an der Tagesordnung? In der heutigen Folge gebe ich dir einen wertvollen Schlüssel an die Hand, der dir helfen kann, diese alltäglichen Probleme zu lösen: Meinen Tiertypen-Test, der Menschen in vier Persönlichkeitstypen unterteilt.

Kinder haben ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Die Abscheulichkeit körperlicher Gewalt ist absolut indiskutabel – dennoch schleichen sich in vielen Familien andere Formen von „Gewalt“ häufig unbemerkt in den Alltag ein. „Wenn du deinen Teller nicht leer isst, bekommst du keinen Nachtisch.“ „Ohne Mütze gehst du nicht vor die Tür!“ „Räum endlich dein Zimmer auf, sonst gehen wir heute nicht auf den Spielplatz!“… Als Eltern sitzen wir eindeutig am längeren Hebel, und gerade in Stresssituationen mutieren wir dadurch gelegentlich zu regelrechten Eseltreibern. Da viele von uns selbst so großgeworden sind und Einschränkungen unserer Persönlichkeitsrechte wie auch Manipulation bereits früh kennengelernt haben, fällt uns häufig gar nicht auf, wie übergriffig wir uns gegenüber unseren Kindern manchmal verhalten …

Ich freue mich sehr, heute dieses bewegende Gespräch mit dem Bildungsaktivisten Jürgen Möller mit dir zu teilen. Der Gymnasiallehrer und ausgebildete Lerncoach hat sich ganz bewusst jahrelang für die Arbeit an den verschiedensten Schulen entschieden, um einen breiten Überblick über die Bildungslandschaft zu gewinnen. Mit seinem webbasierten Lern-Trainingskonzept und einer individuellen Lernanalyse bietet er zeitgemäße Werkzeuge an, die es Kindern ermöglichen sollen, leichter zu lernen und den Schulalltag entspannter bewältigen zu können.

Wenn wir Eltern werden, verändert sich unsere Welt. Da haben wir plötzlich eine riesige Verantwortung diesen kleinen Menschen gegenüber, wollen alles richtig machen – und finden uns gleichzeitig im Dschungel unerbetener Ratschläge Dritter wieder. Manche übergriffigen Kommentare machen uns einfach nur wütend, andere Anmerkungen verunsichern uns – und unser Bauchgefühl, das uns unser bisheriges Leben lang begleitet hat, scheint uns plötzlich im Stich gelassen zu haben …

Als Eltern ist es unser Job, unsere Kinder auf das Leben vorzubereiten. Sie bedingungslos zu lieben und einen guten und sicheren Rahmen zu schaffen, in dem sie sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln können. Auf dem Weg dorthin können wir Durststrecken erleben, uns kann alles über den Kopf wachsen, wir können beginnen, an uns zu zweifeln. Weil wir den Blick aufs Wesentliche verlieren, weil wir uns durch äußere Einflüsse in unserer Erziehung verunsichern lassen, weil wir zu hohe Ansprüche an uns selbst stellen und perfekt sein wollen …