Eifersucht ist ein Gefühl, das unter Geschwisterkindern ziemlich verbreitet ist. Selbst Geschwister, die sich eigentlich nahestehen und mögen, fühlen sie sich in manchen Situationen von den Eltern benachteiligt, vernachlässigt oder sogar weniger geliebt als ihr Bruder oder ihre Schwester. Bereits mit der Geburt eines Geschwisterkindes geht der „Konkurrenzkampf” um Mamas und Papas Aufmerksamkeit los, der sogar weit über die Pubertät hinaus anhalten kann. Eltern fühlen sich häufig innerlich zerrissen und empfinden einen großen Druck, jedes seiner Kinder genau gleich zu behandeln. Doch seien wir mal ehrlich – wer schafft das schon?! Und ist das überhaupt sinnvoll und erstrebenswert?

Dr. Nils Altner ist Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler am Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universität Duisburg-Essen. Als Achtsamkeits- und Mind-Body-Instrukteur forscht und unterrichtet der zweifache Vater zu den Schwerpunkten Achtsamkeit und Gesundheit sowie freudvollem Lernen bei Kindern und Erwachsenen. Mit seinem Modellprogramm „Achtsamkeit in der Schule” an 21 Solinger Grundschulen konnte die Achtsamkeit von Schülern und Lehrern erfolgreich gestärkt werden. Dr. Altner verfolgt mit seinen Forschungsprojekten sowie seinen Büchern und Seminaren unter anderem das Ziel, Bildungseinrichtungen zu freudvollen Orten zu machen, an denen sich Menschen gerne aufhalten, um in einer angstfreien Umgebung entspannt lernen und ihre Potentiale entfalten zu können.

Kakadus sind verspielt und benötigen viel Abwechslung, um sich in der Schule wohlzufühlen. Wenn den Kakadu-Kindern in deiner Klasse langweilig wird, üben sie sich in Widerstand. Damit es dir als Lehrer leichter gelingt, einen guten Zugang zu diesem Schülertyp zu bekommen, gebe ich dir mit diesem Bildungsspirit Kurzimpuls-Clip ein paar wertvolle Tipps und Tricks an die Hand.

Ein Kleinkind kann seine Eltern doch nicht ernsthaft so provozieren, dass ihnen „die Hutschnur platzt” – oder doch?! Wenn wir mal ganz ehrlich sind, wird nahezu jeder Elternteil in unentspannten Zeiten schon einmal an einen Punkt gekommen sein, bei dem er sich wirklich „beherrschen” musste, weil der Wutanfall seines Kindes jede Menge unangenehme Gefühle bei ihm ausgelöst hat. Gefühlte tausend Mal hatte man es doch schon besprochen und ausdiskutiert – und jetzt trödelt es wieder nur rum, obwohl man selbst ganz dringend zur Arbeit muss. Es schreit und wütet, weil das Puzzle einfach nicht bis zum Nachmittag warten kann. Nicht selten begleitet von Hauen oder Kratzen, wenn Mama oder Papa sich schließlich „durchsetzen”, das Kind gegen seinen Willen anziehen und in die Kita bringen. Manchmal könnte man … Stopp! Genau an diesem Punkt setze ich mit der heutigen Podcast-Folge an.

Ein dauerhaft erhöhtes Stresslevel, ständige Ruhelosigkeit, chronische Übermüdung und letztlich ein Zusammenbruch in der Schule – für die Lehrerin und zweifache Mutter Anja Schepers geht plötzlich nichts mehr. Akku leer. Zu lange hat sie die Warnsignale ihres Körpers überhört, der ihr bereits mehr als deutlich gezeigt hatte, dass sie einfach ausgebrannt war. Erst ein aufmerksamer Mediziner, den sie eigentlich wegen einer Routine-Untersuchung aufsucht, erkennt ihren totalen Erschöpfungszustand und zieht die Notbremse. Fünf Monate schreibt er sie schließlich krank – für Anja Schepers der erste wichtige Schritt raus aus dem Teufelskreis, in dem sie sich jahrelang gefangen fühlte.

Eichhörnchen brauchen eine sichere Höhle. Ordnung, Struktur und bekannte Rituale geben den Eichhörnchen unter deinen Schülern die Sicherheit, die sie benötigen, um sich in der Schule wohlzufühlen. Auch wenn Eichhörnchen eher zu den ruhigeren Kindern gehören, können ihr Misstrauen sowie ihre Neigung zu Abgrenzung ihre Lehrer ganz schön fordern. Wie du mit den herausfordernden Eigenschaften dieser Schüler entspannt umgehen kannst, dafür gebe ich dir in diesem Bildungsspirit Kurzimpuls-Clip Tipps und Tricks an die Hand.

„Bei Papa darf ich das aber.” und „Mama macht das aber immer anders.” – Sätze wie diese kommen vermutlich den meisten Eltern bekannt vor. Denn in kaum einer Familie herrscht bei Mama und Papa absolute Einigkeit in Bezug auf die Kindererziehung. Schließlich handelt es sich um zwei eigenständige Personen, die zudem auch noch von Erfahrungen aus ihrer Kindheit geprägt worden sind. Auch wenn man als Eltern grundsätzlich „am selben Strang zieht”, kann es im alltäglichen Umgang mit dem Nachwuchs ziemlich unterschiedliche Regeln geben. Doch ist das für unsere Kinder eigentlich schlimm?!

Josua Laufer ist Vortragsredner und Head of Management bei Hermann Scherer, einem der Top-Speaker Deutschlands in den Bereichen Marketing, Erfolg und Motivation. Zu seinem Traumjob verhalfen ihm nach eigener Aussage weder die guten Schulnoten noch sein abgeschlossenes Philosophiestudium. Vielmehr seien es seine innere Haltung, starkes persönliches Engagement sowie ein außergewöhnliches Bewerbungsschreiben gewesen, die ihm die Türen zu seinem Wunsch-Arbeitgeber geöffnet hätten.

Ein Wolf will gewinnen. Freude am Wettkampf in der Schule, starker Ehrgeiz und gelegentliche Provokation – all das macht die kleinen Wölfe unter deinen Schülern aus. Wie du als Lehrer mit diesem Persönlichkeitstyp in deiner Klasse entspannt umgehen kannst, dafür gebe ich dir in diesem Bildungsspirit Kurzimpuls-Clip eine erste Hilfestellung: „Wölfisch für Anfänger” quasi.

Da wird getobt, gestampft und gebrüllt – nicht selten begleitet von einem „Du blöde Mama!“ oder einem „Ich hasse dich!“. Wenn unsere Kinder wütend werden, fällt es uns Eltern häufig schwer, gelassen zu bleiben. Denn in unserer Gesellschaft werden öffentlich ausgelebte Gefühle nicht gerne gesehen – über Jahrzehnte hinweg haben viele von uns gelernt, dass Emotionen „nicht gut sind“ und sind auf diese Weise wahre Meister der unterdrückten Gefühle geworden. Kein Wunder also, dass uns das Verständnis für die Wutausbrüche unserer Kinder irgendwie abhandengekommen ist, oder?! …

Eine große Herausforderung für alle Lehrer: In der Schule treffen viele Kinder mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeitstypen aufeinander. In meinem letzten Kurzimpuls-Clip habe ich bereits die verschiedenen Tiertypen kurz vorgestellt: Die einen Schüler sind sensible Schafe – dazu gesellen sich immer auch kleine Wölfe, Kakadus und Eichhörnchen. In den nächsten Wochen gebe ich dir Tipps und Tricks für einen professionellen und gleichzeitig entspannten Umgang mit jedem der vier Schülertypen in deiner Klasse. Heute starten wir mit Tiertyp 1, dem Schaf.