Stressig und schwierig: So beschreibt Davide Carls, mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, seinen Berufseinstieg als Lehrer an einer Schweizer Schule. Häufig fühlte er sich hilflos – es war ein Balanceakt zwischen Unterrichtsvorbereitung, Unterrichten und organisatorischen Aufgaben. Dann kam ein Wendepunkt, an dem ihm klar wurde, dass die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler an erster Stelle stehen sollte. Und dass guter Unterricht und weniger Stress im Alltag eines Lehrers sich nicht ausschließen – effiziente Planung vorausgesetzt. Seitdem hat er eine gewisse Grundgelassenheit entwickelt und gibt auf seinem Video-Blog lehrertricks.com auf sehr unterhaltsame Weise Tipps und Tricks für Lehrer: unter anderem für eine stärkere Beziehungsarbeit und für strategische Unterrichtsvorbereitung.

Digitale Bildung und innovatives Lernen mit neuen Medien – mit diesen Themen kennt sich mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ganz besonders aus: Dr. Ilke Heller ist Expertin für Digital Transformation und Design Thinking. Bei Design Thinking handelt es sich um einen nutzerorientierten Ansatz, mit dem Teams auf interaktive und kreative Weise komplexe und innovative Ideen generieren und Probleme lösen. Wie man diese Methode in Schulprojekten bereits ab dem Grundschulalter einsetzen kann und welche enormen Vorteile das mit sich bringt, erklärt die studierte Betriebswirtschaftlerin und Erziehungswissenschaftlerin in unserem Gespräch.

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist der Improvisationskünstler, Speaker und Experte für Flexibilität Ralf Schmitt. Ralf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen „flexibel im Kopf” zu machen. Mit seiner Firma „Impulspiloten” begleitet er Organisationen in Veränderungsprozessen – für mehr Flexibilität im Alltag und in unternehmerischen Prozessen.

Verantwortung übernehmen und ein gutes Vorbild sein – für Lehrer genauso wichtig wie für Eltern. Verantwortung für die Kinder, mit denen sie in täglichem Kontakt stehen – und für ihr eigenes Verhalten. Wenn Kinder auffälliges Verhalten oder Aggression zeigen, suchen wir leider häufig den Fehler beim Kind. Z. B. denken viele Erwachsene bei einem unkonzentrierten Kind, das sich nicht alleine beschäftigen mag, gerne an ADHS – „Mit dem Kind stimmt wohl etwas nicht …”Hier kommt nun die Zimmerpflanze ins Spiel: Wenn eine Pflanze bei mir zuhause oder im Büro nicht gedeiht, wenn sie Blätter verliert, beginnt zu vertrocknen oder zu faulen –  suche ich da den Fehler bei der Pflanze? Wohl kaum ...

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist die leidenschaftliche Lehrerin, psychologische Beraterin und Buchautorin Simone Roemer. Simone absolvierte ihr Referendariat an einem Gymnasium, unterrichtete anschließend an einem technischen Berufskolleg fast ausschließlich Jungen und nach einem Schulwechsel viele Mädchen. In ihren fast 20 Jahren Berufserfahrung lernte sie die Schwachpunkte des Bildungssystems kennen – und die unglaublichen Herausforderungen, denen Lehrer sich Tag für Tag stellen müssen. Aber sie kennt auch Wege und Methoden, die raus aus dem Hamsterrad führen – und chronischem Stress und Burnout vorbeugen können. Mit ihrem Buch „Unterrichten Sie sich glücklich – Mit Herz und Begeisterung in den Schulalltag” gibt sie Lehrern verblüffend einfache Mittel an die Hand, um sich selbst als Mensch wiederzuentdecken und in ein erfüllteres Berufs- und Privatleben zu starten.

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist Heidi Weber Rüegg. Die gelernte Kauffrau, studierte Betriebswirtschaftlerin, Organisationsentwicklerin und Kindergartenlehrkraft aus der Schweiz ist heute selbstständige Unternehmerin in den Bereichen Team- und Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung und Führungskräfte-Coaching. Die persönlichen Erfahrungen aus ihrer Zeit im Elementarbereich des Bildungssystems prägen bis heute Heidis Sichtweise und Coachingmethoden. Sie sagt sogar über sich selbst, dass sie keine bessere Führungsausbildung hätte haben können, als die drei Jahre als Lehrkraft im Kindergarten.

Emotionen machen uns menschlich. Und für mehr gelebte Emotionen in der Schule setzt sich Monica van Bueren ein. Sie ist mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview. Als Expertin für Emotional Leadership entwickelt sie mit und für Organisationen und Unternehmen Konzepte zur stärkenbasierten Führung sowie zur Implementierung einer emotionalen Unternehmenskultur. Außerdem engagiert sie sich leidenschaftlich dafür, dass das Schulfach „Glück” in immer mehr Schulen Einzug findet.

Vollgas – Das Jahresende war nochmal so richtig anstrengend für die meisten Lehrer. Und jetzt? Hast du dich in den vergangenen Tagen um dich selbst gekümmert? Startest du im neuen Jahr mit neuer Energie in die Schule? Oder fühlst du dich noch immer ausgebrannt und gehst bald genauso wieder zurück in dein Hamsterrad?„Im unwahrscheinlichen Falle eines Druckverlustes fallen aus der Kabinendecke Sauerstoffmasken. Bitte setzen Sie sich zuerst selbst eine Maske auf Ihr Gesicht und kümmern sich erst dann um hilfsbedürftige Kinder und auch ältere Menschen.” Das hast du im Flugzeug schon häufig gehört, oder? Im Notfall ist es so wichtig, erstmal für sich selbst zu sorgen, um überhaupt leistungsfähig zu bleiben und anderen Personen helfen zu können. Und kaum jemand zweifelt daran.

Heute habe ich mit Markus und Martina Jäger gleich zwei Gesprächspartner im Bildungsspirit-Interview. Die beiden sind Fotografen und wingwave Coaches und haben sich darauf spezialisiert, die innere Stärke ihrer Klienten wiederzuerwecken und auf ganz besondere Weise fotografisch festzuhalten. Mit einer speziellen Methode, die sie in unserem Gespräch vorstellen, schaffen sie es, angestauten Stress und quälende Blockaden zu lösen.

Lässt du Kritik an deiner Person oder deiner Tätigkeit als Lehrer zu nah an dich ran? Wie fühlst du dich, wenn du von Schülern, Eltern oder Kollegen kritisiert wirst? Plagen dich anschließend Selbstzweifel? Wenn wir geboren werden, haben wir kein Problem mit unserem Selbstwert und starten mit einer Unmenge Potenzial in unser Leben. Und wir werden bedingungslos geliebt. Wir zweifeln nicht an uns, finden uns nicht zu aufgedreht, zu langweilig oder unfotogen – wir sind uns selbst genug. Als Erwachsene vergessen wir das häufig, denn schon als kleine Kinder haben wir die schmerzliche Erfahrung machen müssen, beurteilt und verglichen zu werden – nicht still genug zu sitzen, nicht schnell genug zu sein und natürlich zu laut ...