Bei der Eltern-Kind-Entfremdung, auch Kindesentfremdung genannt, wirkt ein Elternteil nach der Trennung oder Scheidung vom Partner so auf das gemeinsame Kind ein, dass es beginnt, das Vertrauen zum anderen Elternteil zu verlieren, ihn abzulehnen oder sogar den Kontakt zu verweigern. Dies geschieht in vielen Fällen zu Unrecht und entsprechend manipulativ – wenn auch nicht immer direkt offensichtlich, sondern unterschwellig. In dieser Podcast-Folge widme ich mich dem Thema Kindesentfremdung mit sechs Impulsen an betroffene Elternteile – Mütter wie auch Väter. Denn wenn der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin einem das eigene Kind zu entziehen versucht, sind Gefühle wie Wut, Trauer und Hilflosigkeit ständig präsent.

„Ich glaube, ich liebe mein eines Kind mehr als das andere – und mich plagt deswegen ein schlechtes Gewissen…” Eine Aussage, die mir in meiner Praxis in der Arbeit mit Eltern schon mehrfach begegnet ist. Da ich weiß, dass dieses Thema viele Eltern – vor allem Mütter – beschäftigt und leider auch bei einigen mit einer Form von Scham behaftet ist, habe ich mich in dieser Podcast-Folge damit auseinandergesetzt, wie Eltern mit diesen Gefühlen umgehen können – und welches persönliche Wachstumspotenzial in der selbst empfundenen Misere liegt.

Im Internet lauern für Kinder und Jugendliche viele Gefahren. Verstörende WhatsApp-Kettenbriefe, Cybergrooming sowie unbeabsichtigter und viel zu früher Kontakt mit pornografischen Inhalten sind nur drei von vielen Problemfeldern, mit denen Eltern sich auseinandersetzen sollten, BEVOR ihre Kinder Zugang zu Smartphone, Tablet und Co. bekommen. Mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Redakteurin, Familien-Bloggerin und Gründerin von „Kinder digital begleiten” Leonie Lutz weiß: Eltern müssen mehr über die Funktionsweisen von Social Media, über Spiele-Apps und deren Risiken wissen als ihre Kinder – denn nur so können sie Gefahrenquellen minimieren, ihre Kinder bestmöglich schützen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und persönlichen Daten vorleben. Diese Kompetenzen vermittelt Leonie in ihren beiden Online-Kursen für Eltern von Kita- und Vorschulkindern beziehungsweise Grundschülern und Teens.

Wie lernen Kinder eigentlich sprechen? Welchen Anteil haben biologische Voraussetzungen und Umwelteinflüsse auf den Spracherwerb von Kindern? Wie können Eltern ein gutes Sprachvorbild sein und welche Risiken und Warnsignale gibt es eigentlich für Sprachstörungen? Darüber spreche ich in meiner heutigen Folge des Mückenelefant-Podcasts mit Patricia Pomnitz, der Gründerin von Sprachgold.

Kinder lieben Tiere. Ob Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen oder Schildkröte – fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein eigenes Haustier. Wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, kann das für alle Beteiligten sehr bereichernd sein und einen positiven Effekt auf das Selbstwertgefühl und Sozialverhalten der Kinder haben. Gleichzeitig kann es aber auch in der Familie Stress geben, wenn die Versorgung des Vierbeiners nicht „wie geplant” läuft. Wenn die Kinder plötzlich keine Lust mehr haben, die anfallenden Aufgaben rund ums Haustier zu erledigen und Absprachen nicht eingehalten werden. Doch Ärger und Enttäuschung lassen sich sowohl bei Eltern als auch bei Kindern deutlich reduzieren – wie das gelingt, darum geht es in dieser Podcast-Folge.

Wenn Kinder vermehrt beißen oder anderes „aggressives Verhalten” zeigen, sind Eltern häufig ratlos. Denn besonders, wenn sich dieses Verhalten gegen andere Menschen, vor allem gegen andere Kinder richtet, stehen Eltern unter einem enormen Druck, das „Problem” schnell lösen zu müssen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine deutliche Grenzüberschreitung und um ein Verhalten, das andere Menschen verletzen kann. Darüber hinaus reagieren Außenstehende häufig vorwurfsvoll und verurteilend aufs Beißen, was die Eltern zusätzlich stressen kann.

Cybermobbing im WhatsApp-Klassenchat, Sexting, Cybergrooming – erschreckende Phänomene, die für Kinder und Jugendliche vor rund 20 Jahren noch gar nicht existierten, sind heute leider allgegenwärtig. Wie die JIM-Studie 2018, eine Basisuntersuchung zur Mediennutzung 12- bis 19-jähriger des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt, verfügten zu diesem Zeitpunkt bereits 97 Prozent der Jugendlichen über ein Smartphone. Und mit dem Zugang zu sozialen Medien wie WhatsApp, YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und Co. besteht auch jederzeit die Gefahr, Opfer von z. B. Cybermobbing oder Cybergrooming zu werden oder unbeabsichtigt in Kontakt mit gewaltverherrlichenden oder pornografischen Inhalten zu kommen. Betroffene Kinder und Jugendliche trauen sich häufig aus Scham oder Angst vor Unverständnis nicht, sich ihren Eltern oder anderen Erwachsenen anzuvertrauen. Eine Herausforderung, der sich die bundesweite Beratungsplattform JUUUPORT seit 2010 mit in einem Peer-to-Peer-Projekt annimmt: Denn auf JUUUPORT helfen sich Jugendliche gegenseitig, wenn sie Probleme im oder mit dem Internet haben. Derzeit beantworten 30 ehrenamtliche „Scouts” die anonymen schriftlichen Anfragen der betroffenen Jugendlichen. Und das kostenlos und unkompliziert.

Hast du das Gefühl, dass dein Kind in der Schule nicht zurecht kommt? Oder sagt es sogar von selbst, dass es nicht mehr zur Schule gehen möchte? Wenn dein Kind so etwas äußert, solltest du es immer ernst nehmen. Erst, wenn es sich sicher und mit all seinen Gefühlen angenommen fühlt, wird sich dein Kind dir komplett öffnen. Und das ist die Grundlage dafür, überhaupt eine Lösung zu finden. Die Gründe dafür, warum sich dein Kind in der Schule nicht wohl fühlt, können vielschichtig sein: In dieser Podcast-Folge widme ich mich den gängigsten Gründen dafür, dass dein Kind in der Grundschule nicht zurecht kommt – und gebe dir auch ein paar Ratschläge an die Hand. Im Fokus steht dabei immer die Beziehung zu deinem Kind. Dein Kind braucht das Gefühl, dass du zu ihm stehst. Dass es immer einen Ausweg gibt und es nicht alleine nach einer Lösung suchen muss.

Macht es dich nervös oder wütend, wenn dein Kind sich häufig nicht entscheiden kann oder möchte? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter überhaupt in der Lage sind, ausschließende Entscheidungen zu treffen und im Kleinkindalter zu viele Auswahlmöglichkeiten zu Überforderung und Wutausbrüchen führen können, spielt auch der Persönlichkeitstyp eine große Rolle. Ein Grund, in dieser Podcast-Folge mal einen Exkurs zu meinen vier Tiertypen Schaf, Wolf, Eichhörnchen und Kakadu zu machen. Jeder von uns, egal ob Erwachsener oder Kind, trägt Anteile aller vier Tiertypen in sich – jedoch in unterschiedlicher Ausprägung. In der Regel sind bei jedem zwei der Typen dominant.