Heute ist es soweit: Meine allerletzte Mückenelefant-Folge erscheint. Nach nunmehr 92 Folgen meines Podcasts für eine entspannte Familie lasse ich den Mückenelefanten fliegen, um mich voll und ganz meinem neuen Podcast „Einfach mal gut zu mir” zu widmen, der noch diese Woche erscheinen wird (am Donnerstag, 2. Juli 2020). Aber bevor es soweit ist, möchte ich dir mit dieser Folge noch meine 5 Geheimtipps mit auf den Weg geben, wie du die perfekte Mama, beziehungsweise der perfekte Papa für dein Kind wirst.

Bei der Eltern-Kind-Entfremdung, auch Kindesentfremdung genannt, wirkt ein Elternteil nach der Trennung oder Scheidung vom Partner so auf das gemeinsame Kind ein, dass es beginnt, das Vertrauen zum anderen Elternteil zu verlieren, ihn abzulehnen oder sogar den Kontakt zu verweigern. Dies geschieht in vielen Fällen zu Unrecht und entsprechend manipulativ – wenn auch nicht immer direkt offensichtlich, sondern unterschwellig. In dieser Podcast-Folge widme ich mich dem Thema Kindesentfremdung mit sechs Impulsen an betroffene Elternteile – Mütter wie auch Väter. Denn wenn der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin einem das eigene Kind zu entziehen versucht, sind Gefühle wie Wut, Trauer und Hilflosigkeit ständig präsent.

„Ich glaube, ich liebe mein eines Kind mehr als das andere – und mich plagt deswegen ein schlechtes Gewissen…” Eine Aussage, die mir in meiner Praxis in der Arbeit mit Eltern schon mehrfach begegnet ist. Da ich weiß, dass dieses Thema viele Eltern – vor allem Mütter – beschäftigt und leider auch bei einigen mit einer Form von Scham behaftet ist, habe ich mich in dieser Podcast-Folge damit auseinandergesetzt, wie Eltern mit diesen Gefühlen umgehen können – und welches persönliche Wachstumspotenzial in der selbst empfundenen Misere liegt.

Chancen und Veränderungen: Für mich haben die vergangenen zwei Monate eine ganz besondere Bedeutung: Parallel zu den Herausforderungen, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat, bin ich in einen völlig neuen Lebensabschnitt gestartet. Nach rund 20 gemeinsamen Jahren haben nun nicht meine Kinder das Nest verlassen, sondern ich ;) Ich bin ganz allein ins knapp 70 Kilometer von meiner Heimatstadt Herne entfernte Kempen umgezogen – in ein wundervolles Haus, in dem ich Wohnen und Arbeiten optimal miteinander verbinden kann. Ein lang gehegter Traum von mir.

Schuldgefühle sind bei Eltern, besonders bei Müttern, leider weit verbreitet. Aber auch Kinder können unter Schuldgefühlen leiden, die zum Beispiel durch das Verhalten ihrer Eltern ausgelöst werden. Das muss gar nicht bewusst geschehen, sondern kann sich unbeabsichtigt ganz nebenbei einschleichen. Und wird häufig erst erkannt, wenn daraus größere Konflikte entstehen oder sich bereits Verhaltensauffälligkeiten beim Kind zeigen.

Stillstand ist der Tod?! Jedenfalls heißt Leben für mich Veränderung. Und in meinem Leben passieren gerade wahnsinnig viele Veränderungen. Daraus ergeben sich wundervolle neue Chancen – genauso wie schmerzhafte Erfahrungen. Was genau mich gerade beschäftigt, welche Veränderungen bei mir in diesem Frühling anstehen und welche Einstellung ich gegenüber Veränderungen im Allgemeinen habe, darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge.

Ja, die Verbildlichung mit dem Druckabfall im Flugzeug und die Frage, wem man in diesem Fall zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen sollte, setze ich häufig und gerne ein, wenn es um Selbstaufopferung und Selbstfürsorge geht. Deswegen heute mal zur Abwechslung nicht ;) Doch es ist und bleibt eine Tatsache: Selbstfürsorge ist gerade für Mamas und Papas so enorm wichtig. Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere Menschen da sein und sich liebevoll um seine Kinder kümmern. Weil es aber ganz besonders Müttern häufig so schwer fällt, ihre Bedürfnisse vorne an zu stellen und dafür zu sorgen, dass ihr eigener Akku mal wieder mindestens auf 70 Prozent Ladung kommt und sich nicht nur im Reservebereich à la „Bitte aufladen, sonst schaltet Ihr System bald ab.” bewegt, widme ich diesem Thema mal wieder eine Solo-Folge.

Welche Mama kennt es nicht? Das ewige schlechte Gewissen. Bleibst du lange bei deinem Kind zuhause und wird dir das „nur Mamasein” auf Dauer zu viel, hast du ein schlechtes Gewissen dafür, dich so zu fühlen und dir mehr Zeit ohne Kind zu wünschen. Und auch wenn du (früh) wieder arbeitest, weil es dir wichtig ist, einen Ausgleich zum Mamasein zu haben und dir dein Job Freude bereitet (oder auch weil es finanziell gar nicht anders möglich wäre), bleiben da häufig diese Zweifel: „Bin ich überhaupt genug für mein Kind da?”. Und das ist ja bei weitem nicht die einzige Frage, an der sich viele Mütter den Kopf zerbrechen. Auch abseits von „berufstätig oder nicht – und wenn ja, wie viel?” gibt es so viel zu entscheiden und abzuwägen. Was vielen Mamas fehlt und wonach sich auch einige sehnen, ist ein Stück Leichtigkeit. Und die Sicherheit „eine gute Mutter zu sein” – auch wenn der Alltag sich für sie chaotisch anfühlt und sie manchmal das Gefühl haben, gerade so gar nichts im Griff zu haben.

Sternenkinder – wenn ein Baby bereits im Mutterleib oder während der Geburt verstirbt, können Außenstehende nur vermuten, was dieser furchtbare Schicksalsschlag für die Mutter bedeutet und welche weitreichenden Folgen das Erlebte für sie und ihre Angehörigen hat. Der Moment, in dem Eltern erfahren, dass ihr ungeborenes Kind tot ist, reißt ihnen den Boden unter Füßen weg. Nichts ist mehr, wie es einmal war.

Regenbogenfamilie? Was ist denn das? Als Regenbogenfamilien werden in der Regel gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern bezeichnet, also Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern. Madita, Podcast-Hosterin von „Gay Mom Talking” und mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, lebt selbst in einer Regenbogenfamilie: mit ihrer Frau, ihrer 6-jährigen Tochter und ihrem 3-jährigen Sohn.