Schuldgefühle sind bei Eltern, besonders bei Müttern, leider weit verbreitet. Aber auch Kinder können unter Schuldgefühlen leiden, die zum Beispiel durch das Verhalten ihrer Eltern ausgelöst werden. Das muss gar nicht bewusst geschehen, sondern kann sich unbeabsichtigt ganz nebenbei einschleichen. Und wird häufig erst erkannt, wenn daraus größere Konflikte entstehen oder sich bereits Verhaltensauffälligkeiten beim Kind zeigen.

Stillstand ist der Tod?! Jedenfalls heißt Leben für mich Veränderung. Und in meinem Leben passieren gerade wahnsinnig viele Veränderungen. Daraus ergeben sich wundervolle neue Chancen – genauso wie schmerzhafte Erfahrungen. Was genau mich gerade beschäftigt, welche Veränderungen bei mir in diesem Frühling anstehen und welche Einstellung ich gegenüber Veränderungen im Allgemeinen habe, darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge.

Ja, die Verbildlichung mit dem Druckabfall im Flugzeug und die Frage, wem man in diesem Fall zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen sollte, setze ich häufig und gerne ein, wenn es um Selbstaufopferung und Selbstfürsorge geht. Deswegen heute mal zur Abwechslung nicht ;) Doch es ist und bleibt eine Tatsache: Selbstfürsorge ist gerade für Mamas und Papas so enorm wichtig. Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere Menschen da sein und sich liebevoll um seine Kinder kümmern. Weil es aber ganz besonders Müttern häufig so schwer fällt, ihre Bedürfnisse vorne an zu stellen und dafür zu sorgen, dass ihr eigener Akku mal wieder mindestens auf 70 Prozent Ladung kommt und sich nicht nur im Reservebereich à la „Bitte aufladen, sonst schaltet Ihr System bald ab.” bewegt, widme ich diesem Thema mal wieder eine Solo-Folge.

Welche Mama kennt es nicht? Das ewige schlechte Gewissen. Bleibst du lange bei deinem Kind zuhause und wird dir das „nur Mamasein” auf Dauer zu viel, hast du ein schlechtes Gewissen dafür, dich so zu fühlen und dir mehr Zeit ohne Kind zu wünschen. Und auch wenn du (früh) wieder arbeitest, weil es dir wichtig ist, einen Ausgleich zum Mamasein zu haben und dir dein Job Freude bereitet (oder auch weil es finanziell gar nicht anders möglich wäre), bleiben da häufig diese Zweifel: „Bin ich überhaupt genug für mein Kind da?”. Und das ist ja bei weitem nicht die einzige Frage, an der sich viele Mütter den Kopf zerbrechen. Auch abseits von „berufstätig oder nicht – und wenn ja, wie viel?” gibt es so viel zu entscheiden und abzuwägen. Was vielen Mamas fehlt und wonach sich auch einige sehnen, ist ein Stück Leichtigkeit. Und die Sicherheit „eine gute Mutter zu sein” – auch wenn der Alltag sich für sie chaotisch anfühlt und sie manchmal das Gefühl haben, gerade so gar nichts im Griff zu haben.

Sternenkinder – wenn ein Baby bereits im Mutterleib oder während der Geburt verstirbt, können Außenstehende nur vermuten, was dieser furchtbare Schicksalsschlag für die Mutter bedeutet und welche weitreichenden Folgen das Erlebte für sie und ihre Angehörigen hat. Der Moment, in dem Eltern erfahren, dass ihr ungeborenes Kind tot ist, reißt ihnen den Boden unter Füßen weg. Nichts ist mehr, wie es einmal war.

Regenbogenfamilie? Was ist denn das? Als Regenbogenfamilien werden in der Regel gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern bezeichnet, also Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern. Madita, Podcast-Hosterin von „Gay Mom Talking” und mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, lebt selbst in einer Regenbogenfamilie: mit ihrer Frau, ihrer 6-jährigen Tochter und ihrem 3-jährigen Sohn. 

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” sagt ein afrikanisches Sprichwort. Das trifft auf so viele Bereiche unseres Lebens zu – ganz besonders auch auf die (früh-)kindliche Entwicklung. Gerade im Bereich Motorik geraten viele Eltern unter Stress, wenn sie sehen, dass gleichaltrige oder sogar jüngere Kinder bereits sitzen, krabbeln oder laufen können – ihr Kind hingegen noch nicht. Und dann passiert es schnell, dass sie glauben, ihre Kinder in der Entwicklung unterstützen zu müssen. Dass sie sie „unreif” hinsetzen oder an der Hand laufen lassen, obwohl sie selbstständig noch gar nicht in der Lage dazu wären. Doch wenn Eltern der Entwicklung ihrer Kinder vorgreifen, tun sie ihnen damit nichts Gutes, sondern können ihnen sogar schaden, weiß mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Kinderphysiotherapeutin Maike.

Egal, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern oder Schwiegereltern vor dem Beginn deiner eigenen Elternschaft war – ob liebevoll oder angespannt – mit deiner ersten Schwangerschaft und spätestens mit der Geburt deines Kindes wird sich eure Beziehung vermutlich noch einmal verändert haben. Die neue Familienkonstellation kann für euch alle eine Bereicherung gewesen sein und euch (noch mehr) verbunden haben. Aber auch das genaue Gegenteil kann passiert sein ...

Unerfüllter Kinderwunsch stellt eine große psychische Belastung für die betroffenen Frauen und Männer dar. Mit jedem Monat, in dem es mal wieder nicht geklappt hat, werden Druck und Leid größer. Das alles kennt mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die 30-jährige Sabrina, nur zu gut: Seit mehr als 3 Jahren versuchen sie und ihr Mann bereits ein eigenes Baby zu bekommen.

Der Tod gehört zum Leben. Er ist allgegenwärtig, dennoch vermeiden in unserer Kultur viele Menschen die Auseinandersetzung mit dem Tod beziehungsweise mit dem Sterben. Viele Erwachsene ängstigt die eigene Sterblichkeit – und so scheuen sie den Kontakt mit dem Thema im Alltag, bis es aus konkretem Anlass im persönlichen Umfeld unumgänglich wird. Kinder haben da viel weniger Berührungsängste. Sie sind zunächst unbefangen und beginnen ab einem gewissen Alter Fragen zum Tod zu stellen – was wiederum für viele Eltern eine besondere Herausforderung darstellt. Bevor Eltern mit Kindern über den Tod sprechen, ist es hilfreich, wenn sie sich erst einmal mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken zum Thema befassen.

Geschwister können sich über alles lieben – und die heftigsten Streits miteinander austragen. Geschwister können Partner fürs Leben werden – oder als Erwachsene einfach nichts mehr voneinander wissen wollen. Die Geschwisterbeziehung ist eine ganz besondere Verbindung – und bietet genauso viele Chancen wie Hürden. Grund genug, sich diesem Thema einmal ganz gezielt im Mückenelefant-Podcast zu widmen. Dazu habe ich mir eine wundervolle Expertin ins Gespräch geholt: Dr. Martina Stotz. 

Sprich mit deinem Kind! In meinem Podcast hast du schon ganz häufig gehört, wie wichtig es ist, dich mit deinem Kind auszutauschen, über Gefühle zu reden und darüber in Beziehung zu gehen. Miteinander zu reden ist in einer Familie unglaublich wichtig. Dennoch spreche ich in dieser Podcast-Folge jetzt mal von Situationen, in denen weniger reden die bessere Option sein kann – nämlich in Konflikten mit deinen Kindern.