Im Internet lauern für Kinder und Jugendliche viele Gefahren. Verstörende WhatsApp-Kettenbriefe, Cybergrooming sowie unbeabsichtigter und viel zu früher Kontakt mit pornografischen Inhalten sind nur drei von vielen Problemfeldern, mit denen Eltern sich auseinandersetzen sollten, BEVOR ihre Kinder Zugang zu Smartphone, Tablet und Co. bekommen. Mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Redakteurin, Familien-Bloggerin und Gründerin von „Kinder digital begleiten” Leonie Lutz weiß: Eltern müssen mehr über die Funktionsweisen von Social Media, über Spiele-Apps und deren Risiken wissen als ihre Kinder – denn nur so können sie Gefahrenquellen minimieren, ihre Kinder bestmöglich schützen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und persönlichen Daten vorleben. Diese Kompetenzen vermittelt Leonie in ihren beiden Online-Kursen für Eltern von Kita- und Vorschulkindern beziehungsweise Grundschülern und Teens.

Wie lernen Kinder eigentlich sprechen? Welchen Anteil haben biologische Voraussetzungen und Umwelteinflüsse auf den Spracherwerb von Kindern? Wie können Eltern ein gutes Sprachvorbild sein und welche Risiken und Warnsignale gibt es eigentlich für Sprachstörungen? Darüber spreche ich in meiner heutigen Folge des Mückenelefant-Podcasts mit Patricia Pomnitz, der Gründerin von Sprachgold.

Stillen will gelernt sein. Auch wenn es die natürlichste Art ist, ein Baby zu ernähren, klappt es nicht immer problemlos. Sowohl beim Stillstart als auch im weiteren Verlauf einer Monate oder Jahre andauernden Stillbeziehung können immer wieder Unsicherheiten, Ängste oder Schmerzen auftreten, die nach professioneller Unterstützung schreien. Dennoch starten noch immer viele Frauen nahezu uninformiert in die Stillzeit.

Ausnahmezustand – Die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland und die Maßnahmen zu deren Eindämmung stellen viele Familien vor ungeahnte Herausforderungen. Existenzielle Ängste sind in diesen Tagen allgegenwärtig: Die Angst um die eigene Gesundheit oder die der Angehörigen – besonders, wenn sie zu einer der Risikogruppen gehören. Die Sorge, dem wochenlangen Spagat zwischen dauerhafter (Klein-)Kinderbetreuung und Homeoffice nicht gewachsen zu sein. Die Angst um den Job als Angestellte(r) oder um die Einkünfte als Selbstständige(r) oder Firmeninhaber(in). Und die Ungewissheit, was die nächsten Wochen und Monate noch für uns bereit halten werden.

Eine Sache vorweg: Dass dein Kind „nicht trocken wird”, ist völlig unwahrscheinlich. Wenn es keine medizinischen Einschränkungen gibt, wird jedes Kind früher oder später trocken. Trocken werden braucht manchmal einfach Zeit. Zeit und Geduld. Auf dem Weg weg von den Windeln, hin zur Toilette passieren kleine und größere Unfälle. Bei manchen Kindern nur wenige, bei anderen eine ganze Menge. 

Geburtstrauma statt Traumgeburt – leider noch immer ein Tabuthema. Frauen, die die Geburt ihres Kindes als traumatisch erlebt haben und in der Konsequenz unter Babyblues oder postnataler Depression leiden, fühlen sich mit ihrem Schicksal häufig alleine. Manche gestehen sich nicht ein, wie schlecht es ihnen wirklich geht, manche leiden wochen-, monate- oder sogar jahrelang, ohne sich professionelle Hilfe zu suchen. Dabei sind Geburtstraumata in vielen Fällen gut therapierbar.

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” sagt ein afrikanisches Sprichwort. Das trifft auf so viele Bereiche unseres Lebens zu – ganz besonders auch auf die (früh-)kindliche Entwicklung. Gerade im Bereich Motorik geraten viele Eltern unter Stress, wenn sie sehen, dass gleichaltrige oder sogar jüngere Kinder bereits sitzen, krabbeln oder laufen können – ihr Kind hingegen noch nicht. Und dann passiert es schnell, dass sie glauben, ihre Kinder in der Entwicklung unterstützen zu müssen. Dass sie sie „unreif” hinsetzen oder an der Hand laufen lassen, obwohl sie selbstständig noch gar nicht in der Lage dazu wären. Doch wenn Eltern der Entwicklung ihrer Kinder vorgreifen, tun sie ihnen damit nichts Gutes, sondern können ihnen sogar schaden, weiß mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Kinderphysiotherapeutin Maike.

Unerfüllter Kinderwunsch stellt eine große psychische Belastung für die betroffenen Frauen und Männer dar. Mit jedem Monat, in dem es mal wieder nicht geklappt hat, werden Druck und Leid größer. Das alles kennt mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die 30-jährige Sabrina, nur zu gut: Seit mehr als 3 Jahren versuchen sie und ihr Mann bereits ein eigenes Baby zu bekommen.

Als Eltern machen wir uns Sorgen um unsere Kinder. Bei den meisten von uns fing das schon in der Schwangerschaft an. Wird alles gut gehen? Werde ich eine gute Mutter bzw. ein guter Vater sein? Und kaum ist das Kind auf der Welt, kommen immer weitere Ängste und Sorgen hinzu. Eltern-Ängste sind völlig normal und gesund. Denn wie alle unsere Gefühle ist Angst wertvoll. Angst hat eine positive Absicht – sie versucht, uns zu beschützen ...

Loslassen, geliebte Menschen gehen lassen oder selbst zurücklassen – Der Umgang mit dem Tod ist noch immer ein sensibles Thema. Doch es ist auch eines, mit dem es sich lohnt sich auseinandersetzen, selbst wenn man aktuell keine Berührungspunkte damit hat. Denn das Wissen um unsere eigene Vergänglichkeit und die der Menschen, die wir lieben, kann uns im Leben so viel geben. Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Und der Tod kann uns helfen, das Leben zu genießen.

Traurig, erschöpft, antriebslos – leiden Mütter unter Depressionen, hat das enorme Auswirkungen auf ihre Kinder. Denn Kinder fühlen sich verantwortlich für die Stimmung ihrer Eltern und wollen dass es Mama schnell wieder gut geht. Insbesondere, wenn ihre Mutter in einem emotionalen Tief steckt, sich zurückzieht und weitestgehend mit sich selbst beschäftigt ist, wirkt sich das auf die seelische wie auch körperliche Gesundheit der Kinder negativ aus. Je nach Alter des Kindes, Schwere der Depression und sozialem Umfeld kann es passieren, dass Kinder ihre eigenen Bedürfnisse den Eltern zuliebe völlig zurückstellen, ihre Ängste unterdrücken und in die Elternrolle rutschen.

Hochsensibel, hochsensitiv oder gefühlsstark – Begriffe, die seit einiger Zeit häufig fallen, wenn es darum geht, Kinder mit „emotional auffälligem” Verhalten zu beschreiben. Kinder, die allgemein „empfindsamer” als andere wirken oder häufiger weinen – und früher vielleicht herablassend als „Heulsuse” bezeichnet worden wären. Oder z. B. Kinder, die im Vergleich zu anderen Kindern in ihrem Umfeld häufig sehr starke oder lang andauernde Wutausbrüche haben.