Unerfüllter Kinderwunsch stellt eine große psychische Belastung für die betroffenen Frauen und Männer dar. Mit jedem Monat, in dem es mal wieder nicht geklappt hat, werden Druck und Leid größer. Das alles kennt mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die 30-jährige Sabrina, nur zu gut: Seit mehr als 3 Jahren versuchen sie und ihr Mann bereits ein eigenes Baby zu bekommen.

Als Eltern machen wir uns Sorgen um unsere Kinder. Bei den meisten von uns fing das schon in der Schwangerschaft an. Wird alles gut gehen? Werde ich eine gute Mutter bzw. ein guter Vater sein? Und kaum ist das Kind auf der Welt, kommen immer weitere Ängste und Sorgen hinzu. Eltern-Ängste sind völlig normal und gesund. Denn wie alle unsere Gefühle ist Angst wertvoll. Angst hat eine positive Absicht – sie versucht, uns zu beschützen ...

Loslassen, geliebte Menschen gehen lassen oder selbst zurücklassen – Der Umgang mit dem Tod ist noch immer ein sensibles Thema. Doch es ist auch eines, mit dem es sich lohnt sich auseinandersetzen, selbst wenn man aktuell keine Berührungspunkte damit hat. Denn das Wissen um unsere eigene Vergänglichkeit und die der Menschen, die wir lieben, kann uns im Leben so viel geben. Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Und der Tod kann uns helfen, das Leben zu genießen.

Traurig, erschöpft, antriebslos – leiden Mütter unter Depressionen, hat das enorme Auswirkungen auf ihre Kinder. Denn Kinder fühlen sich verantwortlich für die Stimmung ihrer Eltern und wollen dass es Mama schnell wieder gut geht. Insbesondere, wenn ihre Mutter in einem emotionalen Tief steckt, sich zurückzieht und weitestgehend mit sich selbst beschäftigt ist, wirkt sich das auf die seelische wie auch körperliche Gesundheit der Kinder negativ aus. Je nach Alter des Kindes, Schwere der Depression und sozialem Umfeld kann es passieren, dass Kinder ihre eigenen Bedürfnisse den Eltern zuliebe völlig zurückstellen, ihre Ängste unterdrücken und in die Elternrolle rutschen.

Hochsensibel, hochsensitiv oder gefühlsstark – Begriffe, die seit einiger Zeit häufig fallen, wenn es darum geht, Kinder mit „emotional auffälligem” Verhalten zu beschreiben. Kinder, die allgemein „empfindsamer” als andere wirken oder häufiger weinen – und früher vielleicht herablassend als „Heulsuse” bezeichnet worden wären. Oder z. B. Kinder, die im Vergleich zu anderen Kindern in ihrem Umfeld häufig sehr starke oder lang andauernde Wutausbrüche haben.

Wenn Kinder unter starkem Schulstress und Prüfungsangst leiden, können die Symptome vielfältig sein: von Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall über starke Müdigkeit oder Schlaflosigkeit, bis hin zu ängstlichem, gereiztem oder aggressivem Verhalten oder allgemeiner Lustlosigkeit. Bei manchen Schülern äußert sich der psychische Stress auch in auffälligem Essverhalten. Permanenter Leistungsdruck, ständige Versagens- oder Prüfungsangst sowie ein stark angespanntes Verhältnis zu bestimmten Lehrern können sogar zum Burnout bei Kindern führen. Laut einer Studie der DAK leiden rund 43 Prozent der Schüler unter Schulstress – in unterschiedlich starker Ausprägung.

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist Dr. Christian Dogs, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dr. Dogs ist Experte für Resilienz, war Mitbegründer und ärztlicher Direktor der psychosomatischen Fachklinik Panorama in Scheidegg sowie Chefarzt der Klinik Wollmarshöhe Bodnegg und der Max Grundig Klinik Bühlerhöhe. Der Spiegel-Bestseller-Autor („Gefühle sind keine Krankheit”) zählte dort in mehr als drei Jahrzehnten auch viele Lehrer zu seinen Patienten, die wegen Burnout, Depressionen, chronischen Erschöpfungszuständen oder Schlafstörungen Hilfe suchten. Denn der Lehrerberuf fordert viel ab: Lehrer sind ständigem Stress, vielen Reizen und einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt. Darüber hinaus fällt es vielen schwer, sich außerhalb der Schule wirkliche Auszeiten einzuräumen und Beruf und Freizeit zu trennen.

Was ist eigentlich Osteopathie, welche Bedeutung hat sie in der Kinder- und Jugendmedizin und wie kann sie die Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen beim Kinderarzt sinnvoll ergänzen? All das sind Fragen, die ich mit Stefan Rieth, meinem heutigen Gast im Mückenelefant-Podcast, kläre. Stefan ist selbständiger Heilpraktiker und Osteopath mit einem Schwerpunkt auf Baby- und Kinderosteopathie, Buchautor und zweifacher Vater.

Am 30.3.2019 war es endlich soweit: Mein allererstes Lehrer-Event „Der entspannte Lehrer – Gestärkt und gelassen durch den (Schul)alltag” fand im Literaturhaus in Herne statt. „Der entspannte Lehrer” ist ein ganzer Tag, bei dem es speziell um die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern und pädagogischem Fachpersonal geht. Mit diesem Video teile ich einen Einblick in dieses unglaublich bewegende Seminar.

Mehr Achtsamkeit für Kinder, mehr Bewegung und Gleichgewicht in Kita und Grundschule – dafür macht sich Susanne Alam, mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, stark. Die Motopädin und Gleichgewichtsdozentin leitet unter dem Namen „Glückskind im Pott” Praxisprojekte und Workshops, die die Stärkung des inneren und äußeren Gleichgewichts von Kindern zum Ziel haben. Denn ein gestärkter Gleichgewichtssinn trägt auch zur besseren Aufmerksamkeit und Konzentration im Kita- und Schulalltag bei. Kurze Bewegungsübungen und Spiele, die Susanne anhand ihrer entwickelten „Gleichgewichtstiere” vermittelt, können helfen, das Selbstbild und das sozial-emotionale Verhalten der Kinder zu stärken. Darüber hinaus bildet sie Lehrer und Erzieher in diesen Themen fort, damit die Übungen und Rituale dauerhaften Einzug in den Alltag der Kinder finden.

Wie bekomme ich die Familie an einen Tisch? Essen in der Familie – egal ob mit Kleinkind oder Schulkind – birgt enormes Konfliktpotential. Hier sticht der Mückenelefant gerne mal zu… Doch das muss nicht so sein – heute gebe ich Tipps für entspannte Mahlzeiten am Familientisch sowie für eine gelassene Grundeinstellung in Sachen gesunde Ernährung für Kinder. Denn Essen ist viel mehr als Nahrungsaufnahme: Gemeinsame Mahlzeiten erfüllen auch unsere Bedürfnisse nach sozialem Kontakt, Austausch und gegenseitiger Wertschätzung. Daher sollten unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben innerhalb der Familie kein Grund sein, sich gegenseitig diese Quality Time zu vermiesen.