Willkommen im Chaos?! In dieser Folge des Mückenelefant-Podcasts geht es um ein Thema, das vermutlich jede Mutter oder jeden Vater schon einmal zur Verzweiflung gebracht hat: Aufräumen und die Mithilfe der Kinder im Haushalt. Denn Zimmer aufräumen, Tisch decken, Müll rausbringen oder Blumen gießen gehören vermutlich nicht zu den Lieblingstätigkeiten deines Kindes. Bei Diskussionen um Ordnung und Co. hat euch bestimmt schon das eine oder andere Mal der Mückenelefant einen Besuch abgestattet ;)

Was tun, wenn mein Kind klaut? Wenn Eltern davon erfahren, dass ihr Kind geklaut hat, sind sie in der Regel erschrocken und alarmiert: Warum tut mein Kind das? Gerät es jetzt auf die schiefe Bahn? Wie soll ich damit umgehen? Und wie kann ich verhindern, dass es wiederholt stiehlt? Ein erster Tipp, den ich betroffenen Müttern und Vätern mitgeben möchte: Erstmal durchatmen und ruhig bleiben! Denn Schimpfen und Bestrafen sind auch hier keine Lösung – selbst wenn du wirklich entsetzt und enttäuscht von deinem Kind bist.

Am 30.3.2019 war es endlich soweit: Mein allererstes Lehrer-Event „Der entspannte Lehrer – Gestärkt und gelassen durch den (Schul)alltag” fand im Literaturhaus in Herne statt. „Der entspannte Lehrer” ist ein ganzer Tag, bei dem es speziell um die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern und pädagogischem Fachpersonal geht. Mit diesem Video teile ich einen Einblick in dieses unglaublich bewegende Seminar.

Ein Phänomen, das mir in meiner Arbeit als Familientherapeutin immer wieder begegnet,  aber auch in meinem privaten Umfeld vermehrt vorkommt: Mütter und Väter, die sich ein Bein dafür ausreißen, dass es ihren Kindern gut geht. Die die ganze Welt nach ihren Kindern ausrichten, damit diese das Paradies auf Erden haben. Die sie vor jeglichen unangenehmen Situationen und Konflikten beschützen wollen. Sie vergessen dabei häufig völlig, dass ihre Kinder kompetent sind – sie sind durchaus in der Lage, eigene Lösungen zu finden und mit Herausforderungen des Lebens umzugehen. Alles, was wir als Eltern tun müssen, ist unseren Kindern Vertrauen zu schenken.

Konfliktlösung und Deeskalation – das sind die Spezialgebiete meines heutigen Gastes im Bildungsspirit-Interview: Ralf Bongartz. Nach 20 Jahren, in denen der ehemalige Kriminalhauptkommissar für die Aufklärung von Sexualstraftaten, Tötungsdelikten und rechtsextremistischer Kriminalität verantwortlich war, wollte er weg von der Strafverfolgung, hin zur Prävention. Inzwischen arbeitet er seit über zwei Jahrzehnten als Trainer für Konfliktmanagement und Körpersprache – unter anderem in Schulen, Behörden, Unternehmen und bei der Polizei. Außerdem ist Ralf Bongartz zertifizierter Feldenkrais-Lehrer mit langjährigen Fortbildungen in den Bereichen Atemtherapie, Yoga, Körpertherapie und Psychotherapie.

Selbstfürsorge ist für Eltern ein ganz bedeutendes Thema. Wie sehr erlaubst du dir als Mutter oder Vater, achtsam mit dir und deinen Bedürfnissen umzugehen und dir Zeit für dich zu nehmen? Oder hast du dann das Gefühl, dich gegenüber deinem Kind egoistisch zu verhalten? Plagt dich ein schlechtes Gewissen, wenn du dich um dich selbst kümmerst, anstatt diese Zeit mit deinem Kind zu verbringen?

Stoppt Mobbing! Mobbing in der Schule ist ein Thema, das mir in meiner täglichen Arbeit mit Lehrern und Schülern leider ständig begegnet. Daher ist es mir unglaublich wichtig, Pädagogen und Eltern regelmäßig für Mobbing zu sensibilisieren und vor allem den Opferschutz voranzutreiben. Übergriffiges Verhalten darf nicht länger verharmlost oder geleugnet werden – jeder von uns sollte hinsehen und tätig werden. Denn eines ist leider traurige Wirklichkeit: Dass ein junger Mensch zum Mobbingopfer geworden ist und dringend Unterstützung benötigt, fällt im Schulalltag und auch in den Elternhäusern häufig viel zu spät auf!

Konflikte in der Pubertät: Wenn Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen wollen, sich ihren Eltern gegenüber ständig aggressiv oder unverschämt verhalten, sich auf ihr Zimmer zurückziehen oder einen allgemein demotivierten Eindruck machen, stehen Eltern häufig mit großen Fragezeichen im Gesicht da. Sie fragen sich, was mit ihren Kindern los ist und ob bzw. was sie in ihrer Erziehung falsch gemacht haben. Sie hatten es doch immer nur gut gemeint. Doch gut gemeint ist nicht immer gut ...

Gleichwürdigkeit und Gleichberechtigung – wo liegt da eigentlich der Unterschied und welche Rolle spielen diese beiden Begriffe im täglichen Umgang mit unseren Kindern? Während Gleichwürdigkeit sich im Bereich der Kindererziehung (bzw. in der Beziehung zu unseren Kindern) darauf bezieht, dass Eltern und Kinder gleich viel „Wert sind” und sowohl ihre Bedürfnisse als auch ihre Gefühle alle gleich wichtig und ernst zu nehmend sind, bezieht sich Gleichberechtigung auf Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume. Und bei Letztgenanntem gibt es in einer Familie durchaus eine Hierarchie – Kinder sind ihren Eltern gegenüber also durchaus gleichwürdig, aber nicht in allen Belangen gleichberechtigt. Denn Eltern haben eine Verantwortung ihren Kindern gegenüber. Und dazu gehört es auch, Entscheidungen gegen den augenblicklichen Willen des Kindes zu treffen. Ein für mich ganz wichtiger Punkt in der Eltern-Kind-Beziehung, denn Kinder bekommen manchmal zu viel von dem, was sie wollen, und zu wenig von dem, was sie brauchen, da viele Eltern Konflikte mit ihren Kindern nicht aushalten.

„Nein” zu sagen beziehungsweise Grenzen zu setzen, fällt uns nicht immer leicht – egal, ob gegenüber Fremden, gegenüber unserem Partner oder unserem Kind. Auch wenn wir eigentlich „Nein” denken, sagen wir in der jeweiligen Situation vielleicht doch eher „Ja”. Weil wir zu häufig nicht auf unser Bauchgefühl hören und weil Grenzüberschreitungen, die wir in unserer eigenen Kindheit erfahren mussten, uns noch immer beeinflussen. Wenn wir Entscheidungen treffen, spielt im Hintergrund eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle: unter anderem unsere eigene Sozialisierung, der Kulturkreis, in dem wir aufgewachsen sind, und unser aktuelles Umfeld – natürlich auch die Gefühle, die die Situation in uns auslöst. Jeder von uns hat sich im Laufe seiner Entwicklung sein ganz persönliches Bewertungssystem zugelegt.Häufig achten wir im Familienalltag nicht gut genug auf unsere persönlichen Grenzen – oder übertreten die unserer Liebsten. Und tun uns allen damit keinen Gefallen. Denn „Nein” sagen können, ist so gut und wichtig. Das sollten wir auch unseren Kindern unbedingt vorleben.In dieser Folge des Mückenelefant-Podcasts geht es um die eigenen Grenzen von Eltern und Kindern – und darum, wie man lernen kann „angemessen nein zu sagen”.

In der Schule gelten für Kinder andere Regeln als zuhause. Und in deinem Unterricht gelten für deine Schüler vielleicht andere Regeln als bei anderen Lehrern im Kollegium. Wirst du von deinen Schülern manchmal damit konfrontiert, dass in deinem Unterricht bestimmte Dinge nicht erlaubt sind, die für Kollegin Schmitt vielleicht okay sind? Oder hast du häufig mit Schülern zu tun, die die Schulregeln oder deine Klassenregeln absichtlich missachten? Wie gehst du mit solchen „Regelbrechern” um?

„Bei Papa darf ich das aber.” und „Mama macht das aber immer anders.” – Sätze wie diese kommen vermutlich den meisten Eltern bekannt vor. Denn in kaum einer Familie herrscht bei Mama und Papa absolute Einigkeit in Bezug auf die Kindererziehung. Schließlich handelt es sich um zwei eigenständige Personen, die zudem auch noch von Erfahrungen aus ihrer Kindheit geprägt worden sind. Auch wenn man als Eltern grundsätzlich „am selben Strang zieht”, kann es im alltäglichen Umgang mit dem Nachwuchs ziemlich unterschiedliche Regeln geben. Doch ist das für unsere Kinder eigentlich schlimm?!