Stillen will gelernt sein. Auch wenn es die natürlichste Art ist, ein Baby zu ernähren, klappt es nicht immer problemlos. Sowohl beim Stillstart als auch im weiteren Verlauf einer Monate oder Jahre andauernden Stillbeziehung können immer wieder Unsicherheiten, Ängste oder Schmerzen auftreten, die nach professioneller Unterstützung schreien. Dennoch starten noch immer viele Frauen nahezu uninformiert in die Stillzeit.

Macht es dich nervös oder wütend, wenn dein Kind sich häufig nicht entscheiden kann oder möchte? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter überhaupt in der Lage sind, ausschließende Entscheidungen zu treffen und im Kleinkindalter zu viele Auswahlmöglichkeiten zu Überforderung und Wutausbrüchen führen können, spielt auch der Persönlichkeitstyp eine große Rolle. Ein Grund, in dieser Podcast-Folge mal einen Exkurs zu meinen vier Tiertypen Schaf, Wolf, Eichhörnchen und Kakadu zu machen. Jeder von uns, egal ob Erwachsener oder Kind, trägt Anteile aller vier Tiertypen in sich – jedoch in unterschiedlicher Ausprägung. In der Regel sind bei jedem zwei der Typen dominant.

Inklusion in Kita und Schule – gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft ist nur dann wirklich möglich, wenn Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Kindergärten und Schulen gemeinsam besuchen. Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit wird in einer inklusiven Welt als Bereicherung verstanden. Doch unsere Welt ist noch ein ganzes Stück davon entfernt, wirklich inklusiv zu sein. Wir gehen immer größere Schritte, aber der Weg ist lang. In unserer Gesellschaft sind Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen noch immer weit verbreitet – so auch in Kitas und Schulen. Dort, wo die Grundsteine für ein offenes, vertrauensvolles Miteinander gelegt werden könnten.

Eine Sache vorweg: Dass dein Kind „nicht trocken wird”, ist völlig unwahrscheinlich. Wenn es keine medizinischen Einschränkungen gibt, wird jedes Kind früher oder später trocken. Trocken werden braucht manchmal einfach Zeit. Zeit und Geduld. Auf dem Weg weg von den Windeln, hin zur Toilette passieren kleine und größere Unfälle. Bei manchen Kindern nur wenige, bei anderen eine ganze Menge. 

Markus Brand ist Coach und Berater für Konfliktmanagement und Gewaltprävention – ich selbst habe bei ihm vor 20 Jahren parallel zu meinem Pädagogik-Studium eine Ausbildung zur Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainerin absolviert und dadurch damals eine völlig neue Sichtweise auf das Thema Innere Haltung” gewonnen. Besonders hat mich das auch in meiner Rolle als damals noch junge Mutter beeinflusst.

Als Eltern machen wir uns Sorgen um unsere Kinder. Bei den meisten von uns fing das schon in der Schwangerschaft an. Wird alles gut gehen? Werde ich eine gute Mutter bzw. ein guter Vater sein? Und kaum ist das Kind auf der Welt, kommen immer weitere Ängste und Sorgen hinzu. Eltern-Ängste sind völlig normal und gesund. Denn wie alle unsere Gefühle ist Angst wertvoll. Angst hat eine positive Absicht – sie versucht, uns zu beschützen ...

Hilfe, mein Kind langweilt sich! Langeweile bei Kindern wirkt auf Eltern und andere Familienmitglieder gerne mal als bedrohlicher Zustand ;) „Paapaaaa, wann sind wir endlich daaaa?” und „Maamaaaa, mir ist laaaangweilig!” hören einige Eltern nur ungerne und wollen ihre Kinder daher stets gut beschäftigt wissen. Schnell führt das zu einem ordentlich vollgepackten Terminkalender, der gar keinen Raum für Langeweile mehr hergibt. In manchen Familien mündet dies in einen regelrechten Freizeitstress, bei dem zwischen einer Aktivität und der nächsten kaum noch Zeit zum Durchatmen bleibt. Und zwischendrin bleibt unterwegs im „Mama-Taxi” natürlich noch der Griff zu Smartphone, Tablet und Co. – denn Handyspiele und Social Media bieten jederzeit schnelle Ablenkung …

Wenn Kinder oder Jugendliche Anpassungsschwierigkeiten und Probleme in der Schule haben, im Schulsystem unterzugehen drohen oder Schüler sichtlich verunsichert sind, wie sie ihren späteren Lebens- und Berufsweg weiter gestalten möchten, sind Eltern häufig ratlos. Sie möchten ihren Kindern helfen, finden aber manchmal keine Antwort auf die Frage „Was steckt wirklich dahinter? Und was braucht mein Kind?” – und somit zum nötigen Ausgangspunkt, um überhaupt unterstützen zu können. Natürlich leiden auch die betroffenenen Kinder unter der Situation.

Kinder für ihr Leben stärken – im dritten und letzten Teil meiner Podcast-Serie, in der es darum geht, das Selbstwertgefühl von Kindern zu steigern und ihre Resilienz, also ihre psychische Widerstandskraft, zu fördern, geht es um stärkende Aktivitäten und Rituale. In den Folgen #041 und #042 des Mückenelefant-Podcasts bin ich bereits darauf eingegangen, welchen großen Einfluss das Selbstwertgefühl der Eltern auf das ihrer Kinder hat, und wie Eltern das Selbstwertgefühl ihrer Kinder mit ihrem Verhalten sowie durch die Wahl ihrer Sprache stärken können.

Kinder für ihr Leben stärken – Heute geht es weiter mit Teil 2 meiner dreiteiligen Podcast-Serie, in der es darum geht, das Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und ihre Resilienz, also ihre psychische Widerstandskraft, zu fördern. In Folge #041 des Mückenelefant-Podcasts bin ich bereits darauf eingegangen, welchen großen Einfluss das Selbstwertgefühl der Eltern auf das ihrer Kinder hat. In der heutigen Folge gebe ich Eltern einen Überblick darüber, wie sie mit ihrem Verhalten und ihrer Sprache das Selbstwertgefühl ihrer Kinder stärken können – und was sie besser vermeiden sollten, wenn sie die angeborene Lebensfreude und intrinsische Motivation junger Menschen nicht schwächen möchten.

Kinder für das Leben stark machen – ihr Selbstwertgefühl stärken und ihre Resilienz, also ihre psychische Widerstandskraft, fördern. Dazu können wir als Eltern sehr viel beitragen. Mit der heutigen Folge des Mückenelefant-Podcasts starte ich eine dreiteilige Serie, in der es darum geht, wie wir mit unserem Verhalten dafür sorgen können, dass die angeborene Lebensfreude und das Selbstwertgefühl unserer Kinder erhalten bleiben und die Kinder darüber hinaus widerstandsfähiger gegenüber negativen äußeren Einflüssen und fremder Kritik werden.