Unsere Welt wird immer digitaler – auch aus der Schule sind digitale Medien nicht mehr wegzudenken. Digitales Lernen in der Schule voranzuteiben und möglichst viele Schülerinnen und Schüler fürs Programmierenlernen zu begeistern – dafür engagieren sich mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, Dr. Philipp Knodel, und seine Frau Dr. Diana Knodel mit ihrer Firma „AppCamps”. Sie bieten Lehrkräften kostenlose, digitale Unterrichtsmaterialien an und unterstützen sie somit App-Entwicklung, Medienkompetenz oder den Umgang mit Daten in der Schule zu unterrichten. Darüber hinaus betreiben sie die Online-Plattform für Lehrerfortbildungen „Fobizz” mit einem Schwerpunkt auf den Bereichen Medienkompetenz und Digitalisierung.

Schule anders denken und aktiv anders leben – darin ist Margret Rasfeld, mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, eine wahre Vorreiterin. Als Bildungsinnovatorin und ehemalige Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum setzt sie sich seit Jahrzehnten für die Transformation des deutschen Schul- und Bildungssystems ein. Sie ist Mitbegründerin der bundesweiten Initiative „Schule im Aufbruch”, die sich für zeitgemäßes und individuelles Lernen an Schulen sowie für eine wertschätzende Schulkultur stark macht.

Digitale Bildung und kreatives Lernen mit neuen Medien – mit diesen Themen kennt sich mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ganz besonders aus: Dr. Ilke Heller ist Expertin für Digital Transformation und Design Thinking. Bei Design Thinking handelt es sich um einen nutzerorientierten Ansatz, mit dem Teams auf interaktive und kreative Weise komplexe und innovative Ideen generieren und Probleme lösen. Wie man diese Methode in Schulprojekten bereits ab dem Grundschulalter einsetzen kann und welche enormen Vorteile das mit sich bringt, erklärt die studierte Betriebswirtschaftlerin und Erziehungswissenschaftlerin in unserem Gespräch.

Mediennutzung bei Kindern: Smartphone, Tablet, PC und Spielekonsole aus dem Alltag unserer Kinder kaum noch wegzudenken. Soziale Medien wie Facebook, YouTube und Instagram spielen auch in ihrem Leben eine zunehmende Rolle. Als Eltern fühlen wir uns verantwortlich dafür, wie unsere Kinder mit diesen Medien umgehen, stellen Regeln für die Mediennutzung auf und kontrollieren sie. Das alles birgt eine Menge Mückenelefanten-Potenzial – denn nur weil wir der Meinung sind, es sei nun aber wirklich mal genug, heißt das noch lange nicht, dass unsere Kinder das genauso sehen …