Loslassen, geliebte Menschen gehen lassen oder selbst zurücklassen – Der Umgang mit dem Tod ist noch immer ein sensibles Thema. Doch es ist auch eines, mit dem es sich lohnt sich auseinandersetzen, selbst wenn man aktuell keine Berührungspunkte damit hat. Denn das Wissen um unsere eigene Vergänglichkeit und die der Menschen, die wir lieben, kann uns im Leben so viel geben. Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Und der Tod kann uns helfen, das Leben zu genießen.

Traurig, erschöpft, antriebslos – leiden Mütter unter Depressionen, hat das enorme Auswirkungen auf ihre Kinder. Denn Kinder fühlen sich verantwortlich für die Stimmung ihrer Eltern und wollen dass es Mama schnell wieder gut geht. Insbesondere, wenn ihre Mutter in einem emotionalen Tief steckt, sich zurückzieht und weitestgehend mit sich selbst beschäftigt ist, wirkt sich das auf die seelische wie auch körperliche Gesundheit der Kinder negativ aus. Je nach Alter des Kindes, Schwere der Depression und sozialem Umfeld kann es passieren, dass Kinder ihre eigenen Bedürfnisse den Eltern zuliebe völlig zurückstellen, ihre Ängste unterdrücken und in die Elternrolle rutschen.

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist Lea Ernst. Mit ihren 25 Jahren stand Lea bereits als CEO gemeinsam mit dem internationalen Speaker Tobias Beck an der Spitze einer der schnellst wachsenden Firmen in der Persönlichkeitsentwicklung, der Tobias Beck University. Lea ist überzeugt davon, dass wir unsere Welt zu einem besseren Ort machen, wenn wir anfangen bewusst Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Ihre eigene Erfolgsgeschichte ist ein Beweis dafür, dass wir mit echter Willenskraft und Hartnäckigkeit (fast) alles erreichen können, was wir uns wünschen. In diesem Interview spreche ich mit Lea darüber, was betroffenen Lehrern helfen kann, sich dem Schulalltag nicht mehr hilflos ausgeliefert zu fühlen und wie sie mehr in die Eigenverantwortung kommen können.

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist Sebastian Purps-Pardigol. Der heutige Führungskräftetrainer, Organisationsberater und erfolgreiche Autor (u. a. „Führen mit Hirn”) verbindet in seinen Coachings und Publikationen die Erfahrungen gelungener Unternehmenskulturen mit den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung. Gemeinsam mit dem Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther gründete er zudem die Non-Profit-Initiative „Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen”.

Narzissten sind völlig auf sich selbst bezogen, verhalten sich egoistisch, sind ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bewunderung von außen und erwarten, dass sich die ganze Welt um sie dreht. Man könnte also meinen, Narzissmus und Partnerschaft schließen sich komplett aus – denn wer möchte schon eine Beziehung mit einem Menschen führen, der solche Verhaltensweisen an den Tag legt? Doch narzisstische Partner in einer Beziehung sind keine Seltenheit. Schließlich sind Narzissten Meister der emotionalen Manipulation und durchaus in der Lage, ihren wahren Charakter anfangs zu verbergen und sich von einer ganz anderen Seite zu zeigen ...

Mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview ist Dr. Christian Dogs, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dr. Dogs ist Experte für Resilienz, war Mitbegründer und ärztlicher Direktor der psychosomatischen Fachklinik Panorama in Scheidegg sowie Chefarzt der Klinik Wollmarshöhe Bodnegg und der Max Grundig Klinik Bühlerhöhe. Der Spiegel-Bestseller-Autor („Gefühle sind keine Krankheit”) zählte dort in mehr als drei Jahrzehnten auch viele Lehrer zu seinen Patienten, die wegen Burnout, Depressionen, chronischen Erschöpfungszuständen oder Schlafstörungen Hilfe suchten. Denn der Lehrerberuf fordert viel ab: Lehrer sind ständigem Stress, vielen Reizen und einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt. Darüber hinaus fällt es vielen schwer, sich außerhalb der Schule wirkliche Auszeiten einzuräumen und Beruf und Freizeit zu trennen.

Enttäuschung und die eigene Erwartungshaltung als Mutter und Partnerin: Ein Thema, das bei mir letzte Woche ganz persönlich laut wurde. Da hatte ich nämlich Geburtstag und der Tag verlief irgendwie ganz anders, als ich es „erwartet” hatte. In dieser sehr persönlichen Podcast-Folge nehme ich euch mit durch diesen Tag und erzähle euch, wie ich mit den Emotionen umgegangen bin, die das Verhalten meiner Familie in mir ausgelöst hat. Beziehungsweise das Nicht-Verhalten ;)

Ich könnte es heute nicht besser ausdrücken, als es bereits der amerikanische Psychotherapeut und Autor Steve de Shazer formulierte: „Das Reden über Probleme schafft Probleme, das Reden über Lösungen schafft Lösungen.” Eine wertvolle Erkenntnis für jeden von uns, ganz besonders aber für alle Eltern. Denn ein positiver Fokus und Lösungsorientierung statt Fehlersuche sind wichtige Bestandteile elterlicher Selbstfürsorge und essentiell für ein entspanntes Familienleben. Eltern, die für sich selbst gut sorgen, achtsam mit sich umgehen und ihre eigenen Glaubenssätze regelmäßig hinterfragen und anpassen, können auch ihre Kinder aufmerksam und liebevoll begleiten.

Einen gesunden Umgang mit Emotionen fördern – dafür setzt sich Yvonne Schönau, mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, als Speakerin und Trainerin für emotionale Intelligenz täglich ein. Ihre Vision ist es, Menschen sich selbst näher zu bringen, damit sie ein erfülltes Leben führen und mit anderen Menschen empathischer kommunizieren können. Welche Rolle emotionale Intelligenz in der Schule spielt und wie Lehrer Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern können, darüber tausche ich mich in diesem Gespräch mit der studierten Kommunikationswissenschaftlerin aus.

Am 30.3.2019 war es endlich soweit: Mein allererstes Lehrer-Event „Der entspannte Lehrer – Gestärkt und gelassen durch den (Schul)alltag” fand im Literaturhaus in Herne statt. „Der entspannte Lehrer” ist ein ganzer Tag, bei dem es speziell um die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern und pädagogischem Fachpersonal geht. Mit diesem Video teile ich einen Einblick in dieses unglaublich bewegende Seminar.

Ein Phänomen, das mir in meiner Arbeit als Familientherapeutin immer wieder begegnet,  aber auch in meinem privaten Umfeld vermehrt vorkommt: Mütter und Väter, die sich ein Bein dafür ausreißen, dass es ihren Kindern gut geht. Die die ganze Welt nach ihren Kindern ausrichten, damit diese das Paradies auf Erden haben. Die sie vor jeglichen unangenehmen Situationen und Konflikten beschützen wollen. Sie vergessen dabei häufig völlig, dass ihre Kinder kompetent sind – sie sind durchaus in der Lage, eigene Lösungen zu finden und mit Herausforderungen des Lebens umzugehen. Alles, was wir als Eltern tun müssen, ist unseren Kindern Vertrauen zu schenken.