Inklusion in Kita und Schule – gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft ist nur dann wirklich möglich, wenn Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Kindergärten und Schulen gemeinsam besuchen. Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit wird in einer inklusiven Welt als Bereicherung verstanden. Doch unsere Welt ist noch ein ganzes Stück davon entfernt, wirklich inklusiv zu sein. Wir gehen immer größere Schritte, aber der Weg ist lang. In unserer Gesellschaft sind Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen noch immer weit verbreitet – so auch in Kitas und Schulen. Dort, wo die Grundsteine für ein offenes, vertrauensvolles Miteinander gelegt werden könnten.

Silvester. Morgen startet ein neues Jahr. Und ein neuer Tag, an dem wir wählen können. An dem wir uns als Eltern entscheiden können, unsere negativen Gedanken, Sorgen und unser schlechtes Gewissen abzulegen. Eine neue Sicht auf uns und unsere Kinder zulassen. Frisch, frei und liebevoll zu sein. Voller Dankbarkeit und Liebe für das, was in uns und unseren Kindern steckt. Für das, was nicht erst herangezogen werden muss, sondern schon längst da ist. Und schon immer da war. Das können wir jeden Tag im Jahr, nicht nur heute oder morgen. Dennoch steht Neujahr symbolisch für einen Neuanfang. Daher habe ich mir für diese Folge des Mückenelefant-Podcasts etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Power Speech für Mamas und Papas.

Wenn Kinder lügen, läuten bei vielen Eltern die Alarmglocken. Wie schnell wird Kindern dabei eine böse Absicht unterstellt… Noch schwieriger wird die Situation für alle Beteiligen, wenn die Lüge doch offensichtlich ist, das Kind sie aber einfach nicht zugeben möchte und mit „der Wahrheit” hinterm Berg hält. Viele Erwachsene fordern aktiv eine Einsicht und/oder Entschuldigung des Kindes ein. Bleibt diese aus, so bleibt auch die Lage häufig weiter angespannt...

Entspannte Schulzeit?! Das Thema Schule nimmt in den meisten Familien sehr viel Raum ein. Eltern sorgen sich um die schulischen Leistungen ihrer Kinder und um ihre „Schulkarriere”. Probleme in der Schule können sehr vielfältig sein: fehlende Motivation beim Kind, Unaufmerksamkeit im Unterricht, nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Noten … Das sind allesamt Themen, die in der Regel viel Stress bei Eltern und Kindern auslösen – begleitet von negativen Emotionen und Schuldgefühlen auf beiden Seiten.

Egal, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern oder Schwiegereltern vor dem Beginn deiner eigenen Elternschaft war – ob liebevoll oder angespannt – mit deiner ersten Schwangerschaft und spätestens mit der Geburt deines Kindes wird sich eure Beziehung vermutlich noch einmal verändert haben. Die neue Familienkonstellation kann für euch alle eine Bereicherung gewesen sein und euch (noch mehr) verbunden haben. Aber auch das genaue Gegenteil kann passiert sein ...

Der Tod gehört zum Leben. Er ist allgegenwärtig, dennoch vermeiden in unserer Kultur viele Menschen die Auseinandersetzung mit dem Tod beziehungsweise mit dem Sterben. Viele Erwachsene ängstigt die eigene Sterblichkeit – und so scheuen sie den Kontakt mit dem Thema im Alltag, bis es aus konkretem Anlass im persönlichen Umfeld unumgänglich wird. Kinder haben da viel weniger Berührungsängste. Sie sind zunächst unbefangen und beginnen ab einem gewissen Alter Fragen zum Tod zu stellen – was wiederum für viele Eltern eine besondere Herausforderung darstellt. Bevor Eltern mit Kindern über den Tod sprechen, ist es hilfreich, wenn sie sich erst einmal mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken zum Thema befassen.

Geschwister können sich über alles lieben – und die heftigsten Streits miteinander austragen. Geschwister können Partner fürs Leben werden – oder als Erwachsene einfach nichts mehr voneinander wissen wollen. Die Geschwisterbeziehung ist eine ganz besondere Verbindung – und bietet genauso viele Chancen wie Hürden. Grund genug, sich diesem Thema einmal ganz gezielt im Mückenelefant-Podcast zu widmen. Dazu habe ich mir eine wundervolle Expertin ins Gespräch geholt: Dr. Martina Stotz. 

Sprich mit deinem Kind! In meinem Podcast hast du schon ganz häufig gehört, wie wichtig es ist, dich mit deinem Kind auszutauschen, über Gefühle zu reden und darüber in Beziehung zu gehen. Miteinander zu reden ist in einer Familie unglaublich wichtig. Dennoch spreche ich in dieser Podcast-Folge jetzt mal von Situationen, in denen weniger reden die bessere Option sein kann – nämlich in Konflikten mit deinen Kindern.

Warum versteht mein Kind mich nicht? Bei der Kommunikation in der Familie zählt so viel mehr als die Worte, die wir wählen. Worte machen nur einen Teil der Botschaften aus, die wir kontinuierlich senden. Denn wie Paul Watzlawick zu recht noch immer zitiert wird: „Man kann nicht nicht kommunizieren.” Stimme, Betonung, Körperhaltung und Gestik wirken alles andere als unerheblich auf unser Gegenüber. Deswegen ist es so wichtig, dass wir als Eltern eine einheitliche Botschaft an unsere Kinder senden – dass wir mit unserem Auftreten nicht etwas völlig anderes ausstrahlen, als wir mit unseren Worten sagen möchten. Denn wie Erwachsene spüren auch unsere Kinder bereits, was zwischen den Zeilen mitschwingt.

1. Oktober – ein Jahr Mückenelefant-Podcast – ein Grund zu feiern! Und das mache ich heute nicht alleine, sondern mit meinem Lebenspartner Mark Zimmermann. Wer von euch meinen Podcast schon etwas länger hört, weiß vielleicht bereits, dass Mark und ich seit letztem Jahr ein Paar sind und seit einigen Monaten auch in unserer Patchwork-Familie zusammenleben. Mark und ich haben in unserem Leben schon einige nicht funktionierende, zum Teil auch ungesunde, Beziehungen geführt und daraus viel gelernt. Vor allem haben wir selbst uns in den vergangenen Jahren enorm verändert, uns stark mit unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, unsere alten Verletzungen betrachtet und bearbeitet ...

Markus Brand ist Coach und Berater für Konfliktmanagement und Gewaltprävention – ich selbst habe bei ihm vor 20 Jahren parallel zu meinem Pädagogik-Studium eine Ausbildung zur Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainerin absolviert und dadurch damals eine völlig neue Sichtweise auf das Thema Innere Haltung” gewonnen. Besonders hat mich das auch in meiner Rolle als damals noch junge Mutter beeinflusst.

Häufig werde ich gefragt: Simone, du bist immer so gut drauf und strahlst so viel Gelassenheit und positive Energie aus – dabei hast du so viele Projekte, bist ständig für deine Arbeit unterwegs – und Mama bist du ja auch noch ... Wie schaffst du das eigentlich, immer so entspannt zu bleiben?” Soll ich dir mal was sagen? Ja, auch ich fühle mich manchmal einfach überfordert!