Willkommen im Chaos?! In dieser Folge des Mückenelefant-Podcasts geht es um ein Thema, das vermutlich jede Mutter oder jeden Vater schon einmal zur Verzweiflung gebracht hat: Aufräumen und die Mithilfe der Kinder im Haushalt. Denn Zimmer aufräumen, Tisch decken, Müll rausbringen oder Blumen gießen gehören vermutlich nicht zu den Lieblingstätigkeiten deines Kindes. Bei Diskussionen um Ordnung und Co. hat euch bestimmt schon das eine oder andere Mal der Mückenelefant einen Besuch abgestattet ;)

Was tun, wenn mein Kind klaut? Wenn Eltern davon erfahren, dass ihr Kind geklaut hat, sind sie in der Regel erschrocken und alarmiert: Warum tut mein Kind das? Gerät es jetzt auf die schiefe Bahn? Wie soll ich damit umgehen? Und wie kann ich verhindern, dass es wiederholt stiehlt? Ein erster Tipp, den ich betroffenen Müttern und Vätern mitgeben möchte: Erstmal durchatmen und ruhig bleiben! Denn Schimpfen und Bestrafen sind auch hier keine Lösung – selbst wenn du wirklich entsetzt und enttäuscht von deinem Kind bist.

Schule anders denken und aktiv anders leben – darin ist Margret Rasfeld, mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview, eine wahre Vorreiterin. Als Bildungsinnovatorin und ehemalige Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum setzt sie sich seit Jahrzehnten für die Transformation des deutschen Schul- und Bildungssystems ein. Sie ist Mitbegründerin der bundesweiten Initiative „Schule im Aufbruch”, die sich für zeitgemäßes und individuelles Lernen an Schulen sowie für eine wertschätzende Schulkultur stark macht.

Am 30.3.2019 war es endlich soweit: Mein allererstes Lehrer-Event „Der entspannte Lehrer – Gestärkt und gelassen durch den (Schul)alltag” fand im Literaturhaus in Herne statt. „Der entspannte Lehrer” ist ein ganzer Tag, bei dem es speziell um die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern und pädagogischem Fachpersonal geht. Mit diesem Video teile ich einen Einblick in dieses unglaublich bewegende Seminar.

Ein Phänomen, das mir in meiner Arbeit als Familientherapeutin immer wieder begegnet,  aber auch in meinem privaten Umfeld vermehrt vorkommt: Mütter und Väter, die sich ein Bein dafür ausreißen, dass es ihren Kindern gut geht. Die die ganze Welt nach ihren Kindern ausrichten, damit diese das Paradies auf Erden haben. Die sie vor jeglichen unangenehmen Situationen und Konflikten beschützen wollen. Sie vergessen dabei häufig völlig, dass ihre Kinder kompetent sind – sie sind durchaus in der Lage, eigene Lösungen zu finden und mit Herausforderungen des Lebens umzugehen. Alles, was wir als Eltern tun müssen, ist unseren Kindern Vertrauen zu schenken.

Verantwortung zu übernehmen ist ein Thema, das Bernd Kiesewetter tagtäglich beschäftigt. Er ist Speaker, Coach, Autor und Unternehmer aus Leidenschaft – und mein heutiger Gast im Bildungsspirit-Interview. Mit seinem Podcast „Mission Verantwortung” hat er es sich zur Aufgabe gemacht, andere Menschen dazu zu motivieren, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen – für das eigene Leben und für die Gesellschaft. In mittlerweile fast 50 Folgen hat er mit mehr oder weniger prominenten Menschen über Persönlichkeitsentwicklung, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Verantwortungsübernahme und ihre Wege zum Erfolg gesprochen. Themen, die auch für Lehrer von besonderem Wert sind.

Pubertät – Wenn Kinder erwachsen werden, stehen Eltern vor einem Haufen von Fragen und Herausforderungen. Was ist eigentlich mit meinem Kind passiert? Ich erkenne es gar nicht wieder – irgendwie ist alles anders als früher … Wenn Jugendliche sich zurückziehen und ihre Eltern gefühlt aus ihrem Alltag verbannen” wollen, ist das kein Zeichen dafür, dass die Eltern alles falsch gemacht” haben, sondern Teil eines normalen Entwicklungsprozesses. Die Pubertät ist eine Zeit, in der junge Menschen sich noch einmal neu finden und in der sich ihre eigene Persönlichkeit verstärkt ausbaut. In den Widerstand zu gehen und die Werte und Normen, die die eigenen Eltern vorgelebt haben, zu überprüfen, gehört dabei einfach dazu. Alles, was wir als Eltern tun müssen, ist, in diesen Prozess und unsere Kinder zu vertrauen und auf unser Bauchgefühl zu hören. Junge Menschen müssen ihre Erfahrungen machen und ihr Leben selbst erleben dürfen – mit allen Emotionen, mit Erfolgen und Rückschlägen. Wir können sie nicht vor allem schützen. Aber wir können ihnen auch in dieser Zeit stärkend zur Seite stehen ...

Berufstätige Mütter kennen diese Schuldgefühle: Bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich mein Baby oder Kleinkind fremdbetreuen lasse, um arbeiten zu gehen oder mir etwas Zeit für mich zu gönnen?!Nach den ersten Monaten oder Jahren, in denen sie ihr Kind nahezu alleine betreut und versorgt haben, spüren viele Mütter das Verlangen nach dem Wiedereinstieg in den Job oder möchten nochmal einen beruflichen Neuanfang wagen. Dazu kommt häufig auch noch ein finanzieller Druck, der ihnen die Entscheidung über das Ende der Elternzeit indirekt abnimmt. Sie fühlen sich hin- und hergerissen zwischen ihrer Mutterrolle, dem Drang nach Berufstätigkeit und ihrem Bedürfnis nach Me-Time. Dabei ist es für Mütter und Väter so wichtig, ohne schlechtes Gewissen auch ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und gut für sich selbst zu sorgen, damit sie ausgeglichene, entspannte und liebevoll zugewandte Eltern für ihre Kinder sein können.

Konflikte in der Pubertät: Wenn Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen wollen, sich ihren Eltern gegenüber ständig aggressiv oder unverschämt verhalten, sich auf ihr Zimmer zurückziehen oder einen allgemein demotivierten Eindruck machen, stehen Eltern häufig mit großen Fragezeichen im Gesicht da. Sie fragen sich, was mit ihren Kindern los ist und ob bzw. was sie in ihrer Erziehung falsch gemacht haben. Sie hatten es doch immer nur gut gemeint. Doch gut gemeint ist nicht immer gut ...

Gleichwürdigkeit und Gleichberechtigung – wo liegt da eigentlich der Unterschied und welche Rolle spielen diese beiden Begriffe im täglichen Umgang mit unseren Kindern? Während Gleichwürdigkeit sich im Bereich der Kindererziehung (bzw. in der Beziehung zu unseren Kindern) darauf bezieht, dass Eltern und Kinder gleich viel „Wert sind” und sowohl ihre Bedürfnisse als auch ihre Gefühle alle gleich wichtig und ernst zu nehmend sind, bezieht sich Gleichberechtigung auf Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume. Und bei Letztgenanntem gibt es in einer Familie durchaus eine Hierarchie – Kinder sind ihren Eltern gegenüber also durchaus gleichwürdig, aber nicht in allen Belangen gleichberechtigt. Denn Eltern haben eine Verantwortung ihren Kindern gegenüber. Und dazu gehört es auch, Entscheidungen gegen den augenblicklichen Willen des Kindes zu treffen. Ein für mich ganz wichtiger Punkt in der Eltern-Kind-Beziehung, denn Kinder bekommen manchmal zu viel von dem, was sie wollen, und zu wenig von dem, was sie brauchen, da viele Eltern Konflikte mit ihren Kindern nicht aushalten.

Verantwortung übernehmen und ein gutes Vorbild sein – für Lehrer genauso wichtig wie für Eltern. Verantwortung für die Kinder, mit denen sie in täglichem Kontakt stehen – und für ihr eigenes Verhalten. Wenn Kinder auffälliges Verhalten oder Aggression zeigen, suchen wir leider häufig den Fehler beim Kind. Z. B. denken viele Erwachsene bei einem unkonzentrierten Kind, das sich nicht alleine beschäftigen mag, gerne an ADHS – „Mit dem Kind stimmt wohl etwas nicht …”Hier kommt nun die Zimmerpflanze ins Spiel: Wenn eine Pflanze bei mir zuhause oder im Büro nicht gedeiht, wenn sie Blätter verliert, beginnt zu vertrocknen oder zu faulen –  suche ich da den Fehler bei der Pflanze? Wohl kaum ...