Mückenelefant-Podcast #068: Wenn Kinder nicht trocken werden

Wenn Kinder nicht trocken werden – Mückenelefant-Podcast #068

Eine Sache vorweg: Dass dein Kind „nicht trocken wird”, ist völlig unwahrscheinlich. Wenn es keine medizinischen Einschränkungen gibt, wird jedes Kind früher oder später trocken. Trocken werden braucht manchmal einfach Zeit. Zeit und Geduld. Auf dem Weg weg von den Windeln, hin zur Toilette passieren kleine und größere Unfälle. Bei manchen Kindern nur wenige, bei anderen eine ganze Menge. 

Manche Kinder sind mit 2 Jahren bereits trocken, andere mit 4 Jahren, manche erst später. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Doch jedes Kind braucht von uns Erwachsenes eigentlich nur bedingungslose Liebe, echte Zuwendung, Verständnis und Vertrauen. Und alles andere als Druck. Und wir Eltern – was brauchen wir? Die Sicherheit, dass wir und unser Kind gut sind, genauso wie wir sind. Dass wir keine besseren oder schlechteren Eltern sind, wenn unser Kind besonders früh oder spät keine Windeln mehr braucht. Die Info darüber, dass es häufig vorkommt, dass Kinder, die man eigentlich schon trocken glaubte, nach einiger Zeit nochmal beginnen einzunässen oder Windeln einfordern. Und wie bei so vielen Themen rund ums Elternsein gilt: Gelassenheit gewinnt. 

In dieser Folge des Mückenelefant-Podcasts spreche ich unter anderem darüber,

  • wie Eltern den Druck rund ums Trockenwerden loswerden können.
  • warum Eltern keinen Fokus aufs Trockenwerden legen sollten, sondern besser darauf vertrauen, dass ihr Kind zu seiner Zeit ganz sicher trocken werden wird.
  • was Trockenwerden mit Hirnreife zu tun hat und warum Eltern bei „Unfällen” möglichst gelassen bleiben sollten.
  • welche Erfahrungen ich mit meinen beiden Kindern rund ums Trockenwerden gesammelt habe.
  • welchen Rat ich bereits vielen besorgten Eltern in meiner Praxis gegeben habe.

 

Meinen Podcast kannst du natürlich auch auf Spotify, in iTunes und allen gängigen Podcast-Apps anhören und abonnieren.

Ich hoffe, du kannst aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen und freue mich auf deine Kommentare oder Fragen (gerne hier unter dem Beitrag, über mein Kontaktformular oder auch unter dem entsprechenden Post auf Instagram oder Facebook).

Und denke immer daran: Es ist schön, dass es dich gibt. Denn so, wie du bist, bist du genau richtig für dein Kind.

Deine Simone

 

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2 Comments
  • Manuela Schmidt
    Posted at 08:57h, 15 Januar Antworten

    Vielen Dank für diesen Podcast. Unser Sohn ist 7 und trägt nachts Windelhosen. Bis vor kurzem hat er es einfach nicht gespürt und ist davon nicht wach geworden wenn er musste. Seit knapp 2 Wochen sind die Windelhosen morgens trocken, er wird nachts vom Druck der Blase wach und weckt mich oder ich stupse ihn kurz an und wir gehen auf die Toilette. Durch das Schlafen im Familienbett, merke ich das unruhig werden sofort 😉 Nun wird es sogar weniger mit dem “Müssen” in der Nacht. Von 2x sind wir jetzt auf 1x und das auch erst knapp vor der eigentlichen Aufstehzeit. Ich glaube mich erinnern zu können, daß eigentlich nachts die Nierenfunktion etwas runterfährt oder zumindest weniger Urin produziert wird, um ein nächtliches Pipi machen zu vermeiden. Vermutlich sind wir an diesem Punkt. Und klar, immer mal wieder war ich unsicher ob das noch “normal” ist. Aber mit dem Wissen, das es das tatsächlich ist, ist man viel entspannter. Und die blöden Kommentare a’la “Jetzt wird’s aber mal Zeit” oder “er ist nur zu faul um auf die Toilette zu gehen”, sind mir mittlerweile egal. Und wenn man darüber offen spricht, merkt man erst das man damit nicht allein ist. Also ich stimme deinem Podcast zu 100% zu!.
    Danke <3

    • Simone Kriebs
      Posted at 10:46h, 16 Januar Antworten

      Liebe Manuela, ich danke dir für deine Worte. Ich bin so berührt, dass du dir und deinem Sohn die Zeit und Ruhe gibst, die euch beiden gut tut. Letztlich geht es doch in einer Familie genau darum, wie wir das gemeinsame Miteinander gestalten. Es ist gut, wenn wir uns immer wieder daran erinnern, dass unsere Kinder eigenständige Persönlichkeiten sind, die einerseits einen sicheren Hafen brauchen und sich andererseits den Freiraum wünschen, die Welt zu entdecken. Deine Simone

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