Inklusion in Kita und Schule – gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft ist nur dann wirklich möglich, wenn Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Kindergärten und Schulen gemeinsam besuchen. Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit wird in einer inklusiven Welt als Bereicherung verstanden. Doch unsere Welt ist noch ein ganzes Stück davon entfernt, wirklich inklusiv zu sein. Wir gehen immer größere Schritte, aber der Weg ist lang. In unserer Gesellschaft sind Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen noch immer weit verbreitet – so auch in Kitas und Schulen. Dort, wo die Grundsteine für ein offenes, vertrauensvolles Miteinander gelegt werden könnten.

Eine Sache vorweg: Dass dein Kind „nicht trocken wird”, ist völlig unwahrscheinlich. Wenn es keine medizinischen Einschränkungen gibt, wird jedes Kind früher oder später trocken. Trocken werden braucht manchmal einfach Zeit. Zeit und Geduld. Auf dem Weg weg von den Windeln, hin zur Toilette passieren kleine und größere Unfälle. Bei manchen Kindern nur wenige, bei anderen eine ganze Menge. 

Sternenkinder – wenn ein Baby bereits im Mutterleib oder während der Geburt verstirbt, können Außenstehende nur vermuten, was dieser furchtbare Schicksalsschlag für die Mutter bedeutet und welche weitreichenden Folgen das Erlebte für sie und ihre Angehörigen hat. Der Moment, in dem Eltern erfahren, dass ihr ungeborenes Kind tot ist, reißt ihnen den Boden unter Füßen weg. Nichts ist mehr, wie es einmal war.

Silvester. Morgen startet ein neues Jahr. Und ein neuer Tag, an dem wir wählen können. An dem wir uns als Eltern entscheiden können, unsere negativen Gedanken, Sorgen und unser schlechtes Gewissen abzulegen. Eine neue Sicht auf uns und unsere Kinder zulassen. Frisch, frei und liebevoll zu sein. Voller Dankbarkeit und Liebe für das, was in uns und unseren Kindern steckt. Für das, was nicht erst herangezogen werden muss, sondern schon längst da ist. Und schon immer da war. Das können wir jeden Tag im Jahr, nicht nur heute oder morgen. Dennoch steht Neujahr symbolisch für einen Neuanfang. Daher habe ich mir für diese Folge des Mückenelefant-Podcasts etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Power Speech für Mamas und Papas.

Regenbogenfamilie? Was ist denn das? Als Regenbogenfamilien werden in der Regel gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern bezeichnet, also Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern. Madita, Podcast-Hosterin von „Gay Mom Talking” und mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, lebt selbst in einer Regenbogenfamilie: mit ihrer Frau, ihrer 6-jährigen Tochter und ihrem 3-jährigen Sohn. 

Wenn Kinder lügen, läuten bei vielen Eltern die Alarmglocken. Wie schnell wird Kindern dabei eine böse Absicht unterstellt… Noch schwieriger wird die Situation für alle Beteiligen, wenn die Lüge doch offensichtlich ist, das Kind sie aber einfach nicht zugeben möchte und mit „der Wahrheit” hinterm Berg hält. Viele Erwachsene fordern aktiv eine Einsicht und/oder Entschuldigung des Kindes ein. Bleibt diese aus, so bleibt auch die Lage häufig weiter angespannt...

Geburtstrauma statt Traumgeburt – leider noch immer ein Tabuthema. Frauen, die die Geburt ihres Kindes als traumatisch erlebt haben und in der Konsequenz unter Babyblues oder postnataler Depression leiden, fühlen sich mit ihrem Schicksal häufig alleine. Manche gestehen sich nicht ein, wie schlecht es ihnen wirklich geht, manche leiden wochen-, monate- oder sogar jahrelang, ohne sich professionelle Hilfe zu suchen. Dabei sind Geburtstraumata in vielen Fällen gut therapierbar.

Entspannte Schulzeit?! Das Thema Schule nimmt in den meisten Familien sehr viel Raum ein. Eltern sorgen sich um die schulischen Leistungen ihrer Kinder und um ihre „Schulkarriere”. Probleme in der Schule können sehr vielfältig sein: fehlende Motivation beim Kind, Unaufmerksamkeit im Unterricht, nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Noten … Das sind allesamt Themen, die in der Regel viel Stress bei Eltern und Kindern auslösen – begleitet von negativen Emotionen und Schuldgefühlen auf beiden Seiten.

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” sagt ein afrikanisches Sprichwort. Das trifft auf so viele Bereiche unseres Lebens zu – ganz besonders auch auf die (früh-)kindliche Entwicklung. Gerade im Bereich Motorik geraten viele Eltern unter Stress, wenn sie sehen, dass gleichaltrige oder sogar jüngere Kinder bereits sitzen, krabbeln oder laufen können – ihr Kind hingegen noch nicht. Und dann passiert es schnell, dass sie glauben, ihre Kinder in der Entwicklung unterstützen zu müssen. Dass sie sie „unreif” hinsetzen oder an der Hand laufen lassen, obwohl sie selbstständig noch gar nicht in der Lage dazu wären. Doch wenn Eltern der Entwicklung ihrer Kinder vorgreifen, tun sie ihnen damit nichts Gutes, sondern können ihnen sogar schaden, weiß mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Kinderphysiotherapeutin Maike.

Egal, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern oder Schwiegereltern vor dem Beginn deiner eigenen Elternschaft war – ob liebevoll oder angespannt – mit deiner ersten Schwangerschaft und spätestens mit der Geburt deines Kindes wird sich eure Beziehung vermutlich noch einmal verändert haben. Die neue Familienkonstellation kann für euch alle eine Bereicherung gewesen sein und euch (noch mehr) verbunden haben. Aber auch das genaue Gegenteil kann passiert sein ...

Unerfüllter Kinderwunsch stellt eine große psychische Belastung für die betroffenen Frauen und Männer dar. Mit jedem Monat, in dem es mal wieder nicht geklappt hat, werden Druck und Leid größer. Das alles kennt mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die 30-jährige Sabrina, nur zu gut: Seit mehr als 3 Jahren versuchen sie und ihr Mann bereits ein eigenes Baby zu bekommen.

Der Tod gehört zum Leben. Er ist allgegenwärtig, dennoch vermeiden in unserer Kultur viele Menschen die Auseinandersetzung mit dem Tod beziehungsweise mit dem Sterben. Viele Erwachsene ängstigt die eigene Sterblichkeit – und so scheuen sie den Kontakt mit dem Thema im Alltag, bis es aus konkretem Anlass im persönlichen Umfeld unumgänglich wird. Kinder haben da viel weniger Berührungsängste. Sie sind zunächst unbefangen und beginnen ab einem gewissen Alter Fragen zum Tod zu stellen – was wiederum für viele Eltern eine besondere Herausforderung darstellt. Bevor Eltern mit Kindern über den Tod sprechen, ist es hilfreich, wenn sie sich erst einmal mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken zum Thema befassen.