„Ich glaube, ich liebe mein eines Kind mehr als das andere – und mich plagt deswegen ein schlechtes Gewissen…” Eine Aussage, die mir in meiner Praxis in der Arbeit mit Eltern schon mehrfach begegnet ist. Da ich weiß, dass dieses Thema viele Eltern – vor allem Mütter – beschäftigt und leider auch bei einigen mit einer Form von Scham behaftet ist, habe ich mich in dieser Podcast-Folge damit auseinandergesetzt, wie Eltern mit diesen Gefühlen umgehen können – und welches persönliche Wachstumspotenzial in der selbst empfundenen Misere liegt.

Im Internet lauern für Kinder und Jugendliche viele Gefahren. Verstörende WhatsApp-Kettenbriefe, Cybergrooming sowie unbeabsichtigter und viel zu früher Kontakt mit pornografischen Inhalten sind nur drei von vielen Problemfeldern, mit denen Eltern sich auseinandersetzen sollten, BEVOR ihre Kinder Zugang zu Smartphone, Tablet und Co. bekommen. Mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Redakteurin, Familien-Bloggerin und Gründerin von „Kinder digital begleiten” Leonie Lutz weiß: Eltern müssen mehr über die Funktionsweisen von Social Media, über Spiele-Apps und deren Risiken wissen als ihre Kinder – denn nur so können sie Gefahrenquellen minimieren, ihre Kinder bestmöglich schützen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und persönlichen Daten vorleben. Diese Kompetenzen vermittelt Leonie in ihren beiden Online-Kursen für Eltern von Kita- und Vorschulkindern beziehungsweise Grundschülern und Teens.

Chancen und Veränderungen: Für mich haben die vergangenen zwei Monate eine ganz besondere Bedeutung: Parallel zu den Herausforderungen, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat, bin ich in einen völlig neuen Lebensabschnitt gestartet. Nach rund 20 gemeinsamen Jahren haben nun nicht meine Kinder das Nest verlassen, sondern ich ;) Ich bin ganz allein ins knapp 70 Kilometer von meiner Heimatstadt Herne entfernte Kempen umgezogen – in ein wundervolles Haus, in dem ich Wohnen und Arbeiten optimal miteinander verbinden kann. Ein lang gehegter Traum von mir.

Wie lernen Kinder eigentlich sprechen? Welchen Anteil haben biologische Voraussetzungen und Umwelteinflüsse auf den Spracherwerb von Kindern? Wie können Eltern ein gutes Sprachvorbild sein und welche Risiken und Warnsignale gibt es eigentlich für Sprachstörungen? Darüber spreche ich in meiner heutigen Folge des Mückenelefant-Podcasts mit Patricia Pomnitz, der Gründerin von Sprachgold.

Trauer kann so individuell sein, wie wir Menschen – bei Erwachsenen wie auch bei Kindern. Wann und wie Kinder trauern, folgt keinen Regeln. Nicht nur nach dem Tod eines nahestehenden Menschen oder nach dem Verlust eines Haustiers können Kinder trauern – sondern auch nach der Trennung der Eltern oder wenn eine Freundin oder ein Freund aus der Stadt wegzieht oder die Schule wechselt.

Kinder lieben Tiere. Ob Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen oder Schildkröte – fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein eigenes Haustier. Wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, kann das für alle Beteiligten sehr bereichernd sein und einen positiven Effekt auf das Selbstwertgefühl und Sozialverhalten der Kinder haben. Gleichzeitig kann es aber auch in der Familie Stress geben, wenn die Versorgung des Vierbeiners nicht „wie geplant” läuft. Wenn die Kinder plötzlich keine Lust mehr haben, die anfallenden Aufgaben rund ums Haustier zu erledigen und Absprachen nicht eingehalten werden. Doch Ärger und Enttäuschung lassen sich sowohl bei Eltern als auch bei Kindern deutlich reduzieren – wie das gelingt, darum geht es in dieser Podcast-Folge.

Wenn Kinder vermehrt beißen oder anderes „aggressives Verhalten” zeigen, sind Eltern häufig ratlos. Denn besonders, wenn sich dieses Verhalten gegen andere Menschen, vor allem gegen andere Kinder richtet, stehen Eltern unter einem enormen Druck, das „Problem” schnell lösen zu müssen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine deutliche Grenzüberschreitung und um ein Verhalten, das andere Menschen verletzen kann. Darüber hinaus reagieren Außenstehende häufig vorwurfsvoll und verurteilend aufs Beißen, was die Eltern zusätzlich stressen kann.

Musik macht Kinder stark. Musik kann innerhalb von Sekunden unsere Stimmung verändern, denn sie hat einen emotionalen und physiologischen Effekt auf uns. Und sie kann – in Kombination mit entsprechenden Songtexten – dabei helfen, belastende Glaubenssätze loszuwerden und durch Affirmationen zu ersetzen, die das Selbstvertrauen unserer Kinder stärken und ihnen neue Kraft schenken.

Stillen will gelernt sein. Auch wenn es die natürlichste Art ist, ein Baby zu ernähren, klappt es nicht immer problemlos. Sowohl beim Stillstart als auch im weiteren Verlauf einer Monate oder Jahre andauernden Stillbeziehung können immer wieder Unsicherheiten, Ängste oder Schmerzen auftreten, die nach professioneller Unterstützung schreien. Dennoch starten noch immer viele Frauen nahezu uninformiert in die Stillzeit.

Ausnahmezustand – Die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland und die Maßnahmen zu deren Eindämmung stellen viele Familien vor ungeahnte Herausforderungen. Existenzielle Ängste sind in diesen Tagen allgegenwärtig: Die Angst um die eigene Gesundheit oder die der Angehörigen – besonders, wenn sie zu einer der Risikogruppen gehören. Die Sorge, dem wochenlangen Spagat zwischen dauerhafter (Klein-)Kinderbetreuung und Homeoffice nicht gewachsen zu sein. Die Angst um den Job als Angestellte(r) oder um die Einkünfte als Selbstständige(r) oder Firmeninhaber(in). Und die Ungewissheit, was die nächsten Wochen und Monate noch für uns bereit halten werden.