Macht es dich nervös oder wütend, wenn dein Kind sich häufig nicht entscheiden kann oder möchte? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter überhaupt in der Lage sind, ausschließende Entscheidungen zu treffen und im Kleinkindalter zu viele Auswahlmöglichkeiten zu Überforderung und Wutausbrüchen führen können, spielt auch der Persönlichkeitstyp eine große Rolle. Ein Grund, in dieser Podcast-Folge mal einen Exkurs zu meinen vier Tiertypen Schaf, Wolf, Eichhörnchen und Kakadu zu machen. Jeder von uns, egal ob Erwachsener oder Kind, trägt Anteile aller vier Tiertypen in sich – jedoch in unterschiedlicher Ausprägung. In der Regel sind bei jedem zwei der Typen dominant.

Ja, die Verbildlichung mit dem Druckabfall im Flugzeug und die Frage, wem man in diesem Fall zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen sollte, setze ich häufig und gerne ein, wenn es um Selbstaufopferung und Selbstfürsorge geht. Deswegen heute mal zur Abwechslung nicht ;) Doch es ist und bleibt eine Tatsache: Selbstfürsorge ist gerade für Mamas und Papas so enorm wichtig. Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere Menschen da sein und sich liebevoll um seine Kinder kümmern. Weil es aber ganz besonders Müttern häufig so schwer fällt, ihre Bedürfnisse vorne an zu stellen und dafür zu sorgen, dass ihr eigener Akku mal wieder mindestens auf 70 Prozent Ladung kommt und sich nicht nur im Reservebereich à la „Bitte aufladen, sonst schaltet Ihr System bald ab.” bewegt, widme ich diesem Thema mal wieder eine Solo-Folge.

Welche Mama kennt es nicht? Das ewige schlechte Gewissen. Bleibst du lange bei deinem Kind zuhause und wird dir das „nur Mamasein” auf Dauer zu viel, hast du ein schlechtes Gewissen dafür, dich so zu fühlen und dir mehr Zeit ohne Kind zu wünschen. Und auch wenn du (früh) wieder arbeitest, weil es dir wichtig ist, einen Ausgleich zum Mamasein zu haben und dir dein Job Freude bereitet (oder auch weil es finanziell gar nicht anders möglich wäre), bleiben da häufig diese Zweifel: „Bin ich überhaupt genug für mein Kind da?”. Und das ist ja bei weitem nicht die einzige Frage, an der sich viele Mütter den Kopf zerbrechen. Auch abseits von „berufstätig oder nicht – und wenn ja, wie viel?” gibt es so viel zu entscheiden und abzuwägen. Was vielen Mamas fehlt und wonach sich auch einige sehnen, ist ein Stück Leichtigkeit. Und die Sicherheit „eine gute Mutter zu sein” – auch wenn der Alltag sich für sie chaotisch anfühlt und sie manchmal das Gefühl haben, gerade so gar nichts im Griff zu haben.

Inklusion in Kita und Schule – gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft ist nur dann wirklich möglich, wenn Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Kindergärten und Schulen gemeinsam besuchen. Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit wird in einer inklusiven Welt als Bereicherung verstanden. Doch unsere Welt ist noch ein ganzes Stück davon entfernt, wirklich inklusiv zu sein. Wir gehen immer größere Schritte, aber der Weg ist lang. In unserer Gesellschaft sind Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen noch immer weit verbreitet – so auch in Kitas und Schulen. Dort, wo die Grundsteine für ein offenes, vertrauensvolles Miteinander gelegt werden könnten.

Eine Sache vorweg: Dass dein Kind „nicht trocken wird”, ist völlig unwahrscheinlich. Wenn es keine medizinischen Einschränkungen gibt, wird jedes Kind früher oder später trocken. Trocken werden braucht manchmal einfach Zeit. Zeit und Geduld. Auf dem Weg weg von den Windeln, hin zur Toilette passieren kleine und größere Unfälle. Bei manchen Kindern nur wenige, bei anderen eine ganze Menge. 

Sternenkinder – wenn ein Baby bereits im Mutterleib oder während der Geburt verstirbt, können Außenstehende nur vermuten, was dieser furchtbare Schicksalsschlag für die Mutter bedeutet und welche weitreichenden Folgen das Erlebte für sie und ihre Angehörigen hat. Der Moment, in dem Eltern erfahren, dass ihr ungeborenes Kind tot ist, reißt ihnen den Boden unter Füßen weg. Nichts ist mehr, wie es einmal war.

Silvester. Morgen startet ein neues Jahr. Und ein neuer Tag, an dem wir wählen können. An dem wir uns als Eltern entscheiden können, unsere negativen Gedanken, Sorgen und unser schlechtes Gewissen abzulegen. Eine neue Sicht auf uns und unsere Kinder zulassen. Frisch, frei und liebevoll zu sein. Voller Dankbarkeit und Liebe für das, was in uns und unseren Kindern steckt. Für das, was nicht erst herangezogen werden muss, sondern schon längst da ist. Und schon immer da war. Das können wir jeden Tag im Jahr, nicht nur heute oder morgen. Dennoch steht Neujahr symbolisch für einen Neuanfang. Daher habe ich mir für diese Folge des Mückenelefant-Podcasts etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Power Speech für Mamas und Papas.

Regenbogenfamilie? Was ist denn das? Als Regenbogenfamilien werden in der Regel gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern bezeichnet, also Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern. Madita, Podcast-Hosterin von „Gay Mom Talking” und mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, lebt selbst in einer Regenbogenfamilie: mit ihrer Frau, ihrer 6-jährigen Tochter und ihrem 3-jährigen Sohn. 

Wenn Kinder lügen, läuten bei vielen Eltern die Alarmglocken. Wie schnell wird Kindern dabei eine böse Absicht unterstellt… Noch schwieriger wird die Situation für alle Beteiligen, wenn die Lüge doch offensichtlich ist, das Kind sie aber einfach nicht zugeben möchte und mit „der Wahrheit” hinterm Berg hält. Viele Erwachsene fordern aktiv eine Einsicht und/oder Entschuldigung des Kindes ein. Bleibt diese aus, so bleibt auch die Lage häufig weiter angespannt...

Geburtstrauma statt Traumgeburt – leider noch immer ein Tabuthema. Frauen, die die Geburt ihres Kindes als traumatisch erlebt haben und in der Konsequenz unter Babyblues oder postnataler Depression leiden, fühlen sich mit ihrem Schicksal häufig alleine. Manche gestehen sich nicht ein, wie schlecht es ihnen wirklich geht, manche leiden wochen-, monate- oder sogar jahrelang, ohne sich professionelle Hilfe zu suchen. Dabei sind Geburtstraumata in vielen Fällen gut therapierbar.

Entspannte Schulzeit?! Das Thema Schule nimmt in den meisten Familien sehr viel Raum ein. Eltern sorgen sich um die schulischen Leistungen ihrer Kinder und um ihre „Schulkarriere”. Probleme in der Schule können sehr vielfältig sein: fehlende Motivation beim Kind, Unaufmerksamkeit im Unterricht, nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Noten … Das sind allesamt Themen, die in der Regel viel Stress bei Eltern und Kindern auslösen – begleitet von negativen Emotionen und Schuldgefühlen auf beiden Seiten.

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” sagt ein afrikanisches Sprichwort. Das trifft auf so viele Bereiche unseres Lebens zu – ganz besonders auch auf die (früh-)kindliche Entwicklung. Gerade im Bereich Motorik geraten viele Eltern unter Stress, wenn sie sehen, dass gleichaltrige oder sogar jüngere Kinder bereits sitzen, krabbeln oder laufen können – ihr Kind hingegen noch nicht. Und dann passiert es schnell, dass sie glauben, ihre Kinder in der Entwicklung unterstützen zu müssen. Dass sie sie „unreif” hinsetzen oder an der Hand laufen lassen, obwohl sie selbstständig noch gar nicht in der Lage dazu wären. Doch wenn Eltern der Entwicklung ihrer Kinder vorgreifen, tun sie ihnen damit nichts Gutes, sondern können ihnen sogar schaden, weiß mein heutiger Gast im Mückenelefant-Podcast, die Kinderphysiotherapeutin Maike.